[Lifestyle] Yankee Candle

Heute möchte ich euch gern etwas vorstellen, das ich vor allem im Winter extrem gern benutze, das sich aber auch durch das ganze Jahr eignet, eingesetzt zu werden. Die Rede ist von Yankee Candle. Vielen sind sie schon ein Begriff, aber da ich selbst mir immer wieder gern anschaue, was andere so in ihrer Sammlung haben, stelle ich euch die YC heute einmal ganz allgemein vor und werde dann öfter einmal hier auf dem Blog Neuanschaffungen und Lieblingsdüfte zeigen.

Aufmerksam geworden bin ich auf Yankee Candle vor einigen Jahren, als es sie bei Thalia in der Esoterik-Ecke gab. Duftkerzen mochte ich schon immer unheimlich gern, vertrage aber die meisten nicht und bekomme davon Kopfschmerzen. Außerdem habe ich schon unheimlich viel Geld in Duftkerzen umgesetzt, bei denen ich mich danach extrem geärgert habe, weil sie einfach nicht dufteten. Zunächst war ich von Yankee Candle abgeschreckt, weil sie definitiv teurer sind als die Duftkerzen, die es in der Drogerie zum Beispiel gibt. Und mit der günstigsten Variante – den Tarts – konnte ich nichts anfangen. Da musste mich erst ein YouTube-Video aufklären 😉

Hier seht ihr einen Überblick, in welchen Varianten Yankee Candles erhältlich sind. Dabei fehlen die Teelichter und die Sampler (Votivkerzen) auf dem Foto.
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Ich fange grundsätzlich mit den Tarts an, um herauszufinden, ob mir ein Duft überhaut gefällt:

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Tarts sind kleine Wachs-Törtchen, die in die Duftlampe kommen. Hierzu bricht man ein etwa Daumennagel großes Stück vom Tart ab und gibt es in die Duftlampe, so wie sonst Duftöl. Außer dem Stück Wachs kommt nichts in der Duftlampe. Es schmilzt durch die Wärme der Kerze. Je nach gewünschter Intensität kann man natürlich auch ein größeres Stück Wachs hinein geben, doch um einen Raum mit ca. 20 m² zu beduften reicht diese Menge locker aus. Ich lasse unter jedem dieser Wachsstücke ein Teelicht komplett ausbrennen. Beim nächsten Teelicht lege ich dann einfach ein weiteres Stück Wachs hinzu. Den flüssigen Wachs lässt man in der Duftlampe trocknen.

Ein Tart kostet je nach Händler zwischen 1,70 und 2,30 Euro. Ich kaufe sie auch gern im Angebot. Unsere örtliche Gärtnerei führt sie z.B. auch und hat alle paar Wochen eine 10%-Aktion. Onlinehändler verkaufen häufig den „Duft des Monats“ günstiger, ebenso wie Düfte, die aus dem Sortiment gehen. Allerdings finde ich bei rund 20 Stunden Brenndauer eines Tarts den Preis auch wirklich in Ordnung.

Die geöffneten Tarts bewahre ich in kleinen wiederverschließbaren Plastikbeuteln auf, die es z.B. bei Tedi zu kaufen gibt.

Tipp: Wollt ihr den (getrockneten!) Wachs aus der Duftlampe entfernen, weil ihr einen neuen Duft hinein tun wollt, dann legt die Duftlampe bzw. das Schälchen mit dem Wachs für 10 Minuten in den Gefrierschrank. Danach fällt der trockene Wachs einfach so heraus. Absolut easy! Bitte niemals den flüssigen Wachs auskippen, das ist eine zu große Schweinerei.

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Die Housewarmer (Gläser in verschiedenen Größen, gefüllt mit Duftwachs) sind als Kerzen zu verwenden und für absolute Lieblingsdüfte ganz toll. Zum einen sehen die Gläser wunderschön aus, sind schneller angezündet als ein Tart in der Duftlampe und haben natürlich auch eine längere Brenndauer (zumindest die großen Gläser). Housewarmer eignen sich meines Erachtens wegen ihres hohen Preises nicht zum ausprobieren der Düfte. Da Yankee Candle auch im Glas schon sehr intensiv riecht, kann man natürlich schon im Geschäft zur Probe daran riechen, jedoch entfalten sich viele Düfte erst nach dem Anzünden richtig und dann ärgert man sich, wenn einem der Duft doch zu intensiv ist.

Der kleinste Housewarmer beinhaltet 104 g Wachs und brennt bis zu 40 Stunden. Bei mir halten sie ziemlich lange, allerdings sind sie mit ca. 11-13 Euro auch die am wenigsten erschwinglichen Housewarmer im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die mittlere Größe hat 410 g Inhalt und brennt bis zu 90 Stunden. Die Kosten liegen hier bei etwa 22-24 Euro. Da man schon von den mittleren Gläsern wirklich lange etwas hat, sollte man sich hier, genau wie bei den ganz großen, wirklich nur Lieblingsdüfte holen. Sie riechen auch mitunter intensiver als die Tarts, weil die Wachsoberfläche einfach größer ist.
Die größten Gläser haben den stolzen Preis von ca. 27-29 Euro, brennen aber auch bis zu 150 Stunden und beinhalten 623 g Wachs. Ich besitze zwei dieser riesigen Gläser und habe noch keins davon komplett abgebrannt, obwohl ich sie schon etliche Stunden brennen hatte.

Bei den Housewarmern muss man vor allem darauf achten, dass man sie nur anzünden sollte, wenn man Zeit dafür hat. Die mittleren und großen Gläser sollte man nur anbrennen, wenn man weiß, dass sie mindestens 2 Stunden haben, bevor man sie wieder ausmacht. Zündet man sie jedes Mal nur kurz an, wird nicht die komplette Oberfläche flüssig, was ein sauberes runterbrennen des Wachses verhindert. Es  bildet sich ein unschöner Rand, den man auch nur schwer wieder weg bekommt. Und gerade bei dem Preis der Kerzen ist das unglücklich.

Fazit:

Ich kann Yankee Candle nur jedem empfehlen, der schon schlechte Erfahrungen mit Duftkerzen gemacht hat. Sie sind zwar nicht gerade Schnäppchen, ihr Geld aber auf jeden Fall wert!

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