[Schottland] Tipps und Tricks für eine Rundreise

schilfx

Ihr lieben,

ich hatte ja bereits angekündigt, dass diesen Sommer eine Rundreise durch Schottland auf meinem Plan stand. Aus diesem Grund war es auch die letzten Tage still hier auf meinem Blog, denn da war ich in den wunderschönen Highlands unterwegs. Nun möchte ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen. Da dies in einem einzigen Blogpost etwas schwierig wäre – und ich außerdem Lust habe, es etwas ausführlicher zu gestalten – werde ich zu jedem Tag, den wir unterwegs waren, einen eigenen Artikel verfassen, in dem ich alle anderen Tage ebenso verlinken werde.

Hier nun zu Beginn für jeden von euch, der eine Rundreise durch Schottland (oder sonstwo hin) plant, unsere Essentials, also das Wichtigste, das man beachten sollte:

~ Schafft euch einen Reiseführer an. Wir haben den Baedeker Schottland genutzt, der mit 24,99 Euro nicht unbedingt billig, dafür aber sehr umfangreich ist. Hier sind wirklich viele Ziele verzeichnet, jedoch oft sehr knapp und auch nicht alle, die wir besichtigt haben. Insgesamt würde ich ihn durchaus empfehlen, aber man sollte sich nicht nur auf ihn verlassen, denn dafür versucht er zu viel auf doch zu wenig Raum zu quetschen. Vor allem, weil die Sat Nav-Codes fehlen (dazu später mehr), ist er zur tatsächlichen Orientierung vor Ort nicht besonders gut zu gebrauchen.
Was sich allerdings als nützlich erwiesen hat, war die beiliegende große Landkarte, die uns einen guten, groben Überblick geliefert hat.

~ Trotz großer Skepsis zu Beginn, war mein Begleiter am Ende doch sehr froh, dass ich in weiser Voraussicht eine einwöchige Auslandsflat für mein Mobiles Internet gebucht habe. Auch wenn die Netzabdeckung gerade tief in den Highlands nicht immer gut ist und man oft Geduld brauchte, waren wir doch sehr oft froh, schnell unterwegs nach einem Sat Nav-Code, einer neuen Unterkunft, guten Restaurants oder ähnlichem suchen zu können. Diese Flat kostet im Normalfall 10 Euro oder weniger und ist definitiv eine Empfehlung von mir!

~ Was ihr unbedingt dabei haben solltet, ist eine Straßenkarte bzw. detaillierte Landkarte. Auch mit funktionierendem Navi ist es nützlich, wenn der Beifahrer mit Hilfe einer solchen Landkarte ein wenig den Gesamtüberblick über die Strecke behält.

~ Ergänzend, aber eigentlich ganz klar: Erleichtert euch das Leben ungemein und nutzt ein Navigationsgerät! Gerade wenn man den Rechtsverkehr gewohnt ist und sich diesbezüglich stark konzentrieren muss, sollte man nicht auch noch krampfhaft nach dem Weg suchen müssen.

~ Ganz wichtig: Regenbekleidung! Ob euch da eine Regenjacke, ein Regencape oder ein simpler Regenschirm lieber ist, bleibt euch überlassen, aber seid auf nasses Wetter vorbereitet. In Schottland kann das Wetter tatsächlich innerhalb von 2 Minuten von strahlendem Sonnenschein zu Starkregen umschlagen.

~ Sucht euch vor eurer Reise die Sat Nav-Codes eurer Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten. In Schottland ist fast jedes Fleckchen mit einem solchen Code ausgestattet, den man anstelle der Postleitzahl ins Navi eingibt. Damit findet man passgenau jeden gesuchten Ort. Großartige Sache, wie wir festgestellt haben, denn unser Navi kannte z.B. die Straße eines Hotels tief in den Highlands nicht und so irrten wir gute 20 Minuten in dem Ort herum. Mit Sat Nav wäre das unnötig gewesen, und nachdem uns eine Freundin darauf aufmerksam gemacht hat, wurde unsere Reise auch viel entspannter.

~ Lest euch vor der Buchung eurer Unterkünfte unbedingt die Bewertungen dazu im Internet durch! Wir haben da einen bösen Reinfall erlebt (davon werde ich berichten).

~ Sobald ihr in den Highlands seid, achtet auf eure Tankanzeige und tankt, wenn möglich. Hier ist nicht alle paar Kilometer eine Tankstelle zu finden.

~ Plant eure Tage nicht zu voll mit Sehenswürdigkeiten. Bedenkt immer, dass das Land selbst auch schon eine Sehenswürdigkeit ist. Wir haben wirklich viel Leerlauf eingeplant und waren darüber sehr froh. An einem Tag haben wir für eine Strecke, die eigentlich eine Stunde gedauert hätte, ganze drei Stunden gebraucht, einfach weil wir so oft angehalten haben, um zu schauen und zu fotografieren.

~ Nehmt unbedingt, falls ihr das nicht sowieso vor hattet, eine Kreditkarte mit. Essen gehen, Souvenirs, tanken… alles ziemlich teuer in Schottland, also unbedingt für den Fall der Fälle eine Kreditkarte in der Hinterhand haben.

~ Ballerinas, Sneakers, Sandalen… alles nicht geeignet für die Highlands! Wenn ihr vorhabt, nur an der Straße stehen zu bleiben, geht das natürlich, doch wer sich wirklich in den Highlands bewegen möchte, braucht geeignete Schuhe. Im besten Fall Wanderschuhe.

~ APPs, die ich nützlich fand:
– Welcome to Scotland: Hier findet sich von Hotels, B&Bs, Restaurants über Sehenswürdigkeiten alles
übersichtlich. Die App ist auch offline nutzbar!
– DCCT: Offline nutzbares Wörterbuch. Selbst mit gutem Englisch möchte man vielleicht das eine oder
nachschlagen oder überprüfen. Richtig gute App!
– Google Maps: Einfach nützlich in der Stadt bzw. immer, wenn man mal ohne Auto unterwegs ist.

Ich hoffe sehr, dass diese Tipps für den einen oder anderen nützlich sind.

Hier nochmal die Route, die wir zurück gelegt haben:

Hier könnt ihr alles über meine Rundreise lesen:
Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

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7 Gedanken zu “[Schottland] Tipps und Tricks für eine Rundreise

  1. Pingback: [Schottland] Tag 1: Doune Castle und Glencoe-Tal | lenyas round the corner

  2. Pingback: [Schottland] Tag 2: Eilean Donan Castle und Victoria Falls | lenyas round the corner

  3. Pingback: [Schottland] Tag 3: Culloden und Clava Cairns (Steinkreise) | lenyas round the corner

  4. Pingback: [Schottland] Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Spey Bay, Pennan | lenyas round the corner

  5. Pingback: [Schottland] Tag 5: Peterhead und Aberdeen | lenyas round the corner

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