Blogger für Flüchtlinge – #bloggerfuerfluechtlinge

BFF_1508_ButtonBlau2-300x300Ich habe ja bereits in diesem Artikel meine Position recht deutlich gemacht. Nun wurde ich auf die Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ aufmerksam gemacht und beteilige mich sehr gerne daran.

Es ist erschreckend, was nun seit einigen Wochen in Deutschland los ist. Dass Personen auf die Straße gehen und wütende Hassparolen schreien, dass Gruppierungen versuchen, gefährliches und menschenverachtendes Gedankengut wieder populär zu machen, dass sie so viele finden, die unreflektiert ihre Augenwischerei akzeptieren.
Es werden Flüchtlingsheime angezündet und da sind Deutsche, die meinen, sie stünden über dem Gesetz und könnten sich alles erlauben. Das kann so nicht weiter gehen!

Nun, da ich schon einige Diskussionen mit „Ich bin kein Nazi, aber…“-Leuten hatte, weiß ich, dass diese nichts bewirken. Sie sind logischen, menschlichen oder empathiefördernden Argumenten nicht zugänglich. Beängstigend, wie tief verwurzelt diese Form der Radikalität ist. Und ja, mir als Mutter tun vor allem die Kinder leid, die nach wie vor mit solchem Gedankengut aufwachsen.
Gerade erst wurde ich gefragt, warum ich mich dennoch ständig auf solche Diskussionen einlasse, wo sie doch nichts bewirken. Ich habe eine Weile darüber nachgedacht und bin mir ganz sicher: Ich will niemand sein, der so etwas toleriert. Ich will niemand sein, der Menschen in Besser und Schlechter unterteilt.. Vielleicht, weil ich nie besonders viel Interesse am Fach Erdkunde hatte, ist es mir vollkommen egal, woher ein Mensch kommt. Mir ist wichtig, dass er ein Mensch ist. Und ich kann mich momentan mit vielen Deutschen nur sehr wenig identifizieren. Ich habe eine Stimme und benutze sie jeden Tag für Tausende von Wörtern. Dann werde ich sie verdammt nochmal auch benutzen, wenn der Mensch kein Mensch mehr sein darf. Das eigentlich Gefährliche, so lernen wir es aus der Geschichte, sind die, die den Mund nicht aufmachen.

Was für ein Mensch möchtest du sein?

Für jeden, der meine Einstellung teilt und sich fragt, was er tun kann, um zu helfen: Über die Aktion #bloggerfuerfluechtlinge wird diese Spendenaktion publik gemacht.
Wenn ihr direkt vor Ort ein Flüchtlingsheim und die Möglichkeit dazu habt, fragt ruhig nach, ob ihr vor Ort helfen könnt.
Außerdem hat zum Beispiel http://www.rebuy.de eine tolle Aktion, bei der man sich kostenlos einen Versandschein an das Deutsche Rote Kreuz ausdrucken kann, um so ganz umsonst ein Paket mit Kinder- und Jugendkleidung, Spielzeug oder Kinderbüchern (gern auch in anderen Sprachen), die man zu Hause hat, zu versenden, welche das DRK dann an Flüchtlinge verteilt.

Helfen kann jeder! Der erste Schritt ist, deutlich zu machen, dass ihr Fremdenhass nicht toleriert.

-> Liebe Blogger, besucht die Homepage http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/

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