[Schottland] Tag 6: Linlithgow Palace und Tantallon Castle

Dank unseres Explorer Passes entschlossen wir uns, an unserem vorletzten Tag noch zwei historische Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Da wir von Aberdeen nicht wirklich begeistert waren, fiel uns der Abschied am Morgen auch nicht schwer und wir begaben uns auf unsere Reise weiter die Küste hinunter.

Linlithgow2Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir Linlithgow Palace in dem kleinen Städtchen Linlithgow. Es liegt etwa 25 Kilometer von Edinburgh entfernt. Neben dem Palace befindet sich auch eine schöne Kirche, so dass wir tatsächlich Zeugen einer klassischen schottischen Hochzeit inklusive Dudelsackspieler und Hochzeitsgästen im Kilt werden konnten. Wirklich beeindruckend!
Linlithgow1Linlithgow Palace war der historische Stammsitz vieler schottischer Könige. So wurde auch Maria Stuart innerhalb dieser Mauern geboren. Der Palast selbst ist für historisch Interessierte auf jeden Fall einen Besuch wert. Auf mehreren Etagen bzw. Ebenen kann man in der Ruine herumlaufen und die Räume sind gut beschildert. Vor allem auch die Umgebung ist – wie so oft in Schottland – wunderschön.
Linlithgow3
Tantallon2Im Anschluss daran fuhren wir weiter zum Tantallon Castle, das etwa eine Stunde von Linlithgow entfernt liegt. Obwohl diese Ruine dieser Burg wesentlich verfallener ist als der Palace vorher, hat es uns hier sogar noch besser gefallen. Das Tantallon Castle liegt absolut abgelegen direkt an einem Kliff am Meer, so dass es nur von einer Seite her über Land zu erreichen ist.
Früher war die Burg im Besitz des Douglas-Clan.
Tantallon1
Mitten im Wasser nahe der Burg befindet sich außerdem die Insel Bass Rock, die aus der Ferne weiß aussieht. Erst mit dem Zoom der Kamera oder des Fernglases erkennt man, dass dies tausende von Vögeln sind, die auf der Insel hausen. Auf den Fotos könnt ihr auch den auf der Insel befindlichen Leuchtturm sehen.
Tantallon3
Tantallon4

Nachdem Aberdeen eine solche Enttäuschung war, war dies nochmal ein schöner Tag in der großartigen schottischen Natur und mit richtig interessanten Sehenswürdigkeiten, die alle relativ nahe an Edinburgh gelegen sind.

Hier könnt ihr die Route dieses Tages ansehen: https://goo.gl/maps/afj3H1T2cUv

Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

[Literatur] Blogger Recognition Award

UnbenanntIch wurde für den Blogger Recognition Award nominiert, was für mich spannend ist, weil ich noch nicht oft an so etwas teilgenommen habe. Nominiert wurde ich von elizzy91, vielen Dank dafür 🙂

Dies sind die Regeln:
# Bedanke dich für die Nominierung, beschreibe deinen Weg zum Blogger und gib neuen Bloggern ein paar (hilfreiche) Tipps!

# Nominiere 15 Blogger! (Ich werde weniger nominieren)

# Lass die Nominierten wissen, dass die getaggt wurden!

# Verlinke Saskias ursprünglichen Post (damit jeder das Original sehen kann und damit nichts verfälscht wird)!
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Das Bloggen ist für mich ganz einfach eine gute Möglichkeit, etwas zu tun, das ich liebe: schreiben. Ich habe schon als junges Mädchen in der Grundschule gern Geschichten geschrieben und es hat sich bis heute nichts daran geändert, dass ich finde, das geschriebene Wort hat einen ganz besonderen Zauber.
Mit dem Bloggen selbst habe ich etwa 2005 begonnen, damals hatte ich einige Jahre lang einen reinen Bücherblog, den ich nach dem Studium aus Zeitmangel nicht mehr weiter führen konnte und deshalb irgendwann eingestampft habe.
Als ich dann Mama wurde und mich immer mehr mit Fragen rund um die Erziehung beschäftigt habe, aber vor allem mit den „guten Ratschlägen“, die man ständig ungefragt bekommt, hatte ich das Gefühl, dass ich dazu gern etwas schreiben würde. So entstand mein Mama-Blog vor etwa 3 Jahren.
Weil ich auch super gern in Beauty-Blogs stöbere, dachte ich irgendwann, ich würde auch gern mal herzeigen, wenn ich zum Beispiel meine Nägel irgendwie speziell lackiert habe.
Man merkt, es gab vieles, worüber ich schreiben wollte. Mich hat es gestört, dass ich mich selbst in Schubladen stecken wollte. Ich wollte Bücher-Bloggerin, Mama-Bloggerin und Beauty-Bloggerin sein! Ich wollte einfach über alles schreiben, das mich interessiert. Und so entstand die Idee zu meinem Blog Lenyas round the Corner.
Hier schreibe ich einfach, wozu ich Lust habe und ich mache es in erster Linie aus der Freude am Schreiben, nicht um zig Abonnenten zu gewinnen oder jemanden zu beeindrucken. Nur für mich 🙂

Das ist auch der Tipp, den ich für neue Blogger habe: Schreibt einfach, was euch Spaß macht, wenn es euch Spaß macht. Sonst verdirbt man sich ganz schnell die Freude am Schreiben und das ist doch schade.

Ich möchte folgende Blogger nominieren, wenn sie mögen an diesem TAG teilzunehmen:

kleinbrina
Doppelmama
Schmökerstunde
Bücher und mehr

Natürlich dürfen auch alle anderen Blogger mitmachen, die Lust darauf haben 🙂
 

[Schottland] Tag 5: Peterhead und Aberdeen

Nach dem furchtbaren Erlebnis im Royal Hotel in Fraserburgh wachten wir an diesem Tag mit der Hoffnung auf, dass es nur besser werden kann. Wie ich bereits berichtet hatte, haben wir die Nacht in Boddam nahe Peterhead verbracht. Dies ist ein kleiner Küstenort, der wirklich schön ist. Hier haben wir es auch endlich geschafft, uns einen echten schottischen Leuchtturm anzusehen. Auch das wollten wir eigentlich schon am Tag vorher in Fraserburgh machen, sind aber regelrecht von dort geflüchtet.
leuchtturm1
leuchtturm2

Der Leuchtturm, den wir uns angesehen haben, lag direkt am Meer und wie man an den Fotos erkennen kann, gab es hier vor allem eine wunderschöne, malerische Landschaft zu bewundern.
Peterhead
Peterhead2

Von Peterhead führte uns unsere Tour an diesem Tag nicht sehr weit. Wir fuhren etwa 45 Minuten die Küste entlang Richtung Süden bis Aberdeen, wo wir im Ibis Aberdeen Centre eingecheckt haben. Dieses Hotel gibt es schon länger in der Stadt, was man vor allem daran erkennt, dass der leichte Geruch von altem Rauch in der Luft hängt, vermutlich aus der Zeit, als in der Lobby noch geraucht werden durfte.
Jedoch war es eine der günstigsten Unterkünfte unserer Reise und dafür war der Service wirklich in Ordnung, das Frühstück bot eine reiche Auswahl und das Zimmer war sauber.

Von Aberdeen selbst wussten wir vorher schon, dass viele Touristen enttäuscht sind. Dennoch wollten wir uns neben Edinburgh noch eine andere Stadt ansehen und da Aberdeen direkt an der Küste liegt, planten wir es ein. Ich muss jedoch gestehen, dass auch wir von dieser Stadt, die einfach nur grau ist, enttäuscht waren. Natürlich war es für mich als Frau ganz nett, nach den ganzen Tagen in den Highlands mal wieder durch Geschäfte zu flanieren. Aber trotzdem haben wir uns aus diesen Menschenmassen zurück in die einsamen Highlands gewünscht.
Das Praktische an unserem Hotel war, dass es wirklich direkt im Zentrum lag. Innerhalb von zwei Minuten war man in der Haupteinkaufsstraße. Spezielle Sehenswürdigkeiten haben wir uns in Aberdeen nicht angesehen, weil wir uns einfach mal ins Stadtleben stürzen wollten.

Besonders aufgefallen ist uns abends, als wir ein Restaurant gesucht haben, dass alle Lokale, die Alkohol ausschenken, nach 18 Uhr gerammelt voll sind. Wir fanden dann einen Platz in einem netten indischen Restaurant, das noch recht neu war. Insgesamt muss ich sagen, dass dieser Tag für uns kein Highlight war und mit ein Grund ist, warum wir uns die Ostküste Schottlands beim nächsten Besuch in Schottland sparen würden.

Hier könnt ihr die Route dieses Tages noch einmal ansehen: https://goo.gl/maps/Yz5hJQpKDHk

Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

[Literatur] Colleen Hoover: Hope Forever

hope_forever-9783423716062Inhalt
Sky findet sich sonderbar. Bisher hat sie noch bei keinem Jungen irgendetwas gefühlt, der sie geküsst hat. Sie findet das selbst seltsam. Nun steht ihr erster Tag an der High School an, denn bisher wurde sie von ihrer Adoptivmutter zu Hause unterrichtet.
Neben der schrecklichen Tatsache, dass ihre beste Freundin drauf und dran ist, für 6 Monate nach Italien zu gehen, lernt sie auch noch den seltsamen aber sehr süßen Dean Holder kennen, den jeder nur bei seinem Nachnamen nennt. Es verspricht, turbulent zu werden!

Kritik
Ich habe mich, wie ich zugeben muss, von dem lockeren Anfang des Buches einlullen lassen und hielt es für eine leichte Teeniegeschichte. Da ich „Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover gelesen habe, hätte ich es besser wissen müssen.

Dieses Buch wird aus Skys Perspektive erzählt, weshalb man auch schnell weiß, dass sie ein taffes Mädchen ist, das weiß, was es will und sich vor allem nicht unterkriegen lässt. Sie ist glücklich und zufrieden bei ihrer Mutter, mit der sie ein gutes Verhältnis hat, seit sie mit 5 Jahren adoptiert wurde. An die Zeit davor hat sie keine Erinnerung mehr und vermisst somit auch nichts.
Holder ist sehr seltsam, als sie ihn kennenlernt. Und immer wieder macht er Andeutungen, mit denen sie aber nichts anfangen kann. Da man von Holder nur erfährt, was er zuzugeben bereit ist, bleibt er ein Rätsel. Allerdings ist er der erste Junge, bei dem Sky wirklich etwas empfindet, deshalb ist sie trotzdem fasziniert von ihm.

Man ahnt mit der Zeit – gerade weil es ein paar Rückblicke in die Zeit vor ihrer Adoption gibt, an die sich Sky nicht mehr erinnert, von der sie aber träumt – in welche Richtung die ganze Geschichte gehen könnte. Ich werde mich hüten, hier mehr zu verraten, aber wer extrem sensibel ist, muss vielleicht vorsichtig sein. Wie gesagt, wer die anderen Bücher der Autorin kennt weiß, dass sie nicht gerade zimperlich mit den Härten des Lebens ist, auch wenn es junge Menschen betrifft und deshalb noch schwerer zu ertragen ist.
Aber gerade deswegen ist dieses Buch auch der pure Wahnsinn und man kann ab einem bestimmten Punkt nicht mehr aufhören, zu lesen. Also definitiv eine Leseempfehlung von mir!
Es ist übrigens schade, dass der Verlag den Originaltitel „Hopeless“ nicht beibehalten hat, denn er passt so perfekt zur Geschichte.
In dem Nachfolgeband „Looking for Hope“ wird dieselbe Geschichte noch einmal aus Holders Sicht erzählt.
10/10 Punkte

Erschienen im dtv-Verlag, Oktober 2014
Originaltitel: Hopeless
Taschenbuch 9,95 Euro
E-Book 7,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.dtv-dasjungebuch.de/