[Filmtipp] Star Wars – Das Erwachen der Macht (#VII)

star warsInhalt
Eine neue dunkle Macht formiert sich, die sich die Erste Ordnung nennt. Einmal mehr sind die Rebellen gefordert, ihre Weltordnung zu verteidigen. Doch Luke Skywalker ist verschwunden, obwohl er dringend gebraucht wird. Also begibt sich der Widerstand auf die Suche nach ihm, immer verfolgt von der Ersten Ordnung.
Mitten hinein in diesen epischen Machtkampf gerät die Schrottsammlerin Rey, die auf dem Planeten Jakku ein tristes Dasein fristet und auf ihre Familie wartet, die sie als Kind dort zurück gelassen hat.
Als ein kleiner Droide mit wichtigen Informationen für den Widerstand in ihren Besitz gerät, tut sie sich mit dem flüchtigen Stormtrooper Finn zusammen, um den Droiden zurück zu bringen. Ein aufregender Wettkampf gegen die dunkle Seite der Macht beginnt…

Kritik
Ich bin mit Star Wars aufgewachsen. Schon als Kind habe ich die erste Trilogie (heute die Teile IV, V und VI) gesehen und obwohl ich nie viel mit Science Fiction anfangen konnte, liebe ich die Star Wars-Filme. Schon als ich ein Teenager war und die damals neue Trilogie (Episoden I, II und III) erschien, war das ein Highlight, auch wenn sie mich nicht so begeistern konnte wie die älteren Filme. Zu viele Special Effects, zu viele digital erzeugte Charaktere, die unecht wirkten.

Umso begeisterter war ich natürlich, als ein neuer Film angekündigt wurde, in dem auch meine drei Helden – Luke Skywalker, Leia Organa und Han Solo – erneut eine Rolle spielen sollten. Ganz ehrlich, das kann man sich nicht entgehen lassen!
So saß ich also gespannt im Kino, mit großen Erwartungen. Im Trailer spielte Han Solo nur eine kleine Rolle, von den anderen alten Charakteren war gar nichts zu sehen, dafür umso mehr von den neuen, was mir nicht wirklich gut gefallen hat. Aber ich muss sagen, dass sie so gut in diese Welt integriert wurden, dass Finn und Rey für mich von Anfang an in dieses Universum gepasst haben.

Man merkt dem Film durchaus an, dass er in der heutigen Zeit gedreht wurde. Er ist lustiger als die alten Filme, man muss wirklich häufig schmunzeln. Gerade bei den Dialogen wurde hier mit viel Herz gearbeitet, so dass dem Film trotz der ernsten Handlung eine gewisse Leichtigkeit anhaftet, die es einfach angenehm macht, ihn zu schauen.
Die Handlung selbst erinnert in vielen Teilen stark an Episode IV, den ersten Star Wars-Film aus dem Jahr 1977. Echte Geeks werden einige Parallelen erkennen können, die ich persönlich großartig fand. Man hat das Gefühl, wieder zu Hause zu sein, wenn man diesen Film schaut.

Auch das Wiedersehen mit den früheren Darstellern – vor allem Han Solo spielt eine große Rolle – ist einfach großartig. Für mein Empfinden fügte sich wirklich alles perfekt zusammen. Natürlich werde ich hier keine weiteren Einzelheiten zur Handlung verraten, aber es gibt eine Überraschung, auf die ich als Fan hätte verzichten können, die aber im Gesamtkontext (wenn man davon ausgeht, dass hoffentlich wieder eine Trilogie entstehen wird) durchaus Sinn macht. Vor allem das Ende des Films schreit geradezu nach einer Fortsetzung.

Zum Unterhaltungswert lässt sich sagen: Wahnsinn! Der Film wird wirklich nie langweilig und man merkt, wie sich die Technik weiter entwickelt hat, denn die Special Effects kommen viel realistischer rüber als noch in der zuletzt gedrehten Trilogie. Zwischendurch habe ich mir fast mal ein paar Minuten ohne Action gewünscht, weil man gebannt auf die Kinoleinwand geschaut hat, wo ein Ereignis das nächste jagte.

Fazit
Für mich ein absolut gelungener Film, der sich nicht hinter den anderen der Star Wars-Saga verstecken muss. Möge die Macht mit euch sein!

[Erziehung] Etiketten auf dem Kind?

etikett-22487Jeder von uns kennt Etiketten. Sie kleben im Supermarkt auf den Waren und hängen an neuen Kleidungsstücken im Klamottenladen. Etiketten weisen aus, um was es sich bei einem Artikel handelt und wie viel er wert ist. Was im Einzelhandel praktisch ist, wird erst fragwürdig, wenn wir uns bewusst machen, dass wir auch unsere Kinder mit Etiketten versehen.

Da ich gerade erst als Mutter diese leidvolle Erfahrung machen musste und unbewusst auch in meinem Beruf eine solche Etikettierung Jugendlicher vorgenommen habe, beschäftigt mich das Thema im Moment sehr. Pädagogen werden im Grunde darin ausgebildet, Kinder mit Etiketten zu versehen, um sie besser einordnen zu können. Erst als Mutter mit einem dreidimensionalen Blick auf das eigene Kind, erkennt man den Fehler hieran.
Das Ganze begann mit dem Etikett „Störenfried“, als mein Kind mehrmals den Stuhlkreis im Kindergarten gestört hat. Die Rede war von „verhaltensauffällig“, noch so ein nettes Etikett, das aber durch „sehr schlau“ relativiert wurde. Bauchweh macht es einem trotzdem.
Nun wurde erkannt, dass mein Kind über all diese Etiketten hinaus auch noch „hochbegabt“ sei, ein Etikett, das laut Kitapädagogen häufig mit „Störenfried“ einher geht. Nachdem ich mir mehrere Wochen starke Bauchschmerzen mit diesen Labels gemacht habe, kam ich zu der Erkenntnis, dass es für mich einfach keine Option ist, mein Kind mit einem Schild gekennzeichnet in ein Regal zu schieben, wo es ab sofort als ein bestimmter, genau definierter Kinderartikel geführt wird.

Diese Etikettierung kennt doch jeder von uns noch aus der Schule. „Streber“, „Sportler, kann aber sonst nichts“, „Partymaus“, „Außenseiter“… es gibt nicht endlos viele, weil es uns überfordert, die Menschen in zu viele Kategorien einordnen zu müssen. Reflektiert habe ich das aber wie gesagt erst in den letzten Wochen, stelle also mit Erschrecken fest, dass ich es bisher nicht anders gemacht habe. Für eine erste Orientierung mag es auch hilfreich sein, jemandem ein Label aufzudrücken, aber danach sollte man doch tiefer blicken. Wir Erwachsenen stecken das ganz gut weg, auf den ersten Blick als arrogant oder naiv abgestempelt zu werden, doch ich frage mich, was mit Kindern passiert, die immer und immer wieder hören, sie wären dieses eine Etikett. Ist das nicht eine selbst erfüllende Prophezeiung? In sechs Jahren im Beruf habe ich jedenfalls nur sehr, sehr wenige Kinder/Jugendliche erlebt, die aus dem Etikett „Störenfried“ wieder heraus kamen und sich ein neues Label aufdrücken konnten. Das ist paradox! Wie soll ich einem jungen Menschen die Kompetenz vermitteln, sich eine eigene Meinung zu bilden und Dinge zu reflektieren, wenn er selbst etikettiert wurde? Das wird nicht funktionieren. Wir alle wissen, die meisten Etiketten lassen sich nicht abziehen, ohne hässliche Rückstände des Klebers zu hinterlassen.

Wäre es nicht eine gute Idee, Kinder mal als Ganzes zu betrachten? Kann nicht ein Quälgeist auch ein lieber Kerl sein? Kann ein Streber nicht auch mal über die Strenge schlagen? Ich weiß jedenfalls, dass ich mir mein eigenes Kind dreidimensional wünsche. Ich hoffe sehr, dass er mit all seinen Facetten wahrgenommen wird, auch wenn die negativen oft wie Baustrahler wahrgenommen werden und die guten deshalb übersehen werden. Und ich nehme mir vor, mir diesbezüglich in meinem Beruf auch mehr Mühe zu geben. Hinter die Fassade schauen, reden, zuhören.
Damit Kinder mehr sind als Etiketten.

[Literatur] Lev Ac Rosen: Die Erfindung der Violet Adams

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Violet Adams interessiert sich für die Wissenschaften. Vor allem die Mechanik hat es ihr angetan und hier gilt sie mit 17 Jahren bereits als Genie. Sie erfindet die tollfühnsten Gegenstände und Maschinen. Ihr größter Traum ist es, an der Illyria Universität in London die Wissenschaften zu studieren. Sie hat nur ein Problem: Sie ist eine Frau, und als solche wird von ihr erwartet, eine Dame zu sein, hübsch auszusehen und auf keinen Fall kann sie sich Hoffnungen machen, an dieser rein für Männer geschaffenen Institution angenommen zu werden.
Also fasst Violet einen tollkühnen Plan: Sie will sich als ihren Zwillingsbruder Ashton ausgeben und ein Jahr lang in Illyria studieren, um sich mit einer grandiosen Erfindung zur Ausstellung am Ende des Schuljahres als Frau zu enttarnen und so ein Zeichen zu setzen.
Natürlich bedeutet das für die pfiffige Violet allerhand Schwierigkeiten…

Kritik
Grundsätzlich lässt mich dieser Roman etwas zwiegespalten, aber doch zufrieden zurück. Lev Rosen entwirft ganz zauberhafte, sehr sympathische (und teilweise auch fantastisch unsympathische) Charaktere, die in diesem Buch zu begleiten wirklich Freude bereitet.
Die Hauptfigur Violet ist eine starke Persönlichkeit. Sie weiß, was sie will und das ist die Mechanik! Sie möchte ihre Genialität nicht kleinreden, nur weil sie eine Frau ist. Aus diesem Grund hat der Roman auch eine subtile, sehr ansprechende feministische Note, jedoch ohne die Männer jemals negativ darzustellen.
Auch ihr Zwillingsbruder Ashton und ihr bester Freund Jack (der ebenfalls an Illyria studiert) sind wunderbar ausgearbeitet. Eine große Besonderheit dieses Buches ist aber sicherlich, dass sich Lev Rosen auch die Mühe gemacht hat, alle Nebenfiguren sehr individuell darzustellen, so dass man sich mit jeder Figur des Buches irgendwie verbunden fühlt.

Besonders überraschend war für mich die gewählte Erzählform. Die Geschichte wird von einem auktorialen – also allwissenden – Erzähler dargestellt, der sich jederzeit in alle Figuren eindenken kann. Dies kommt heutzutage nur noch selten in der Unterhaltungsliteratur vor und sorgt dafür, dass man im ersten Moment stutzt. Doch mit Fortlauf der Geschichte empfand ich es als sehr gewinnbringend, dass sie nicht nur aus einer Perspektive erzählt wird.
Der Roman lässt sich flüssig lesen und gerade die Erfindungen, die hier dargestellt werden sind so fantastisch (nahezu unrealistisch), dass es ein richtiges Vergnügen bereitet, den Schülern von Illyria bei ihren Experimenten zuzusehen. Nur als kleine Kostprobe: Jack gibt einem Hasen das Stimmwerk eines Papageis, worauf dieser permanent höcht unflätige Sprüche loslässt. Teilweise empfand ich die Experimente und Erfindungen auch mal als fragwürdig, aber da dies ja ein Roman fern der Realität ist, war das verzeihlich.

Nun zum Manko des Buches: Lev Rosen ist sicher ein guter Autor, doch er übertreibt es teilweise mit den Ausschweifungen. Jede noch so kleine Nebenfigur wird irgendwann näher vorgestellt, was unnötig ist. Die Handlung selbst verläuft schleppend, bis es zum Finale kommt, das dann wirklich sehr spannend ist. Allein der Handlung wegen hätte ich das Buch auch abbrechen können (hier wäre mehr Tempo einfach wünschenswert gewesen), es waren wirklich die Charaktere, die mich bei der Stange gehalten haben. 100 Seiten weniger hätten den Roman perfekt gemacht.

Außergewöhnlicher Roman aus dem Steampunk-Universum, dessen Handlung zwar schleppend verläuft, dessen Figuren aber bezaubernd und fantastisch sind. Durchaus zu empfehlen.
8/10 Punkte

Erschienen bei Egmont INK, März 2012
Originaltitel: All Men of Genius
Hardcover: 19,99 Euro
E-Book: 18,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://egmont-ink.de/

[Literatur] Book Challenge 4: Das Lieblingsbuch aus meiner liebsten Bücherserie

Mein liebster Teil aus der Edelstein-Trilogie ist der letzte. Hier laufen alle Fäden zusammen und man erfährt endlich das Geheimnis um den Grafen. Ich hatte ja schon mal erzählt, dass ich außerdem die Liebesgeschichte hier sehr mag, die sich auch in diesem Buch endlich einpendelt. Ein tolles Buch!

978-3-401-06348-5

 

Hier die Inhaltsbeschreibung, die ich ausnahmsweise mal beim Verlag entleihe:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann …
(Quelle: http://www.arena-verlag.de/)

Erschienen im Arena-Verlag, Dezember 2010
496 Seiten
Hardcover 18,99 Euro
E-Book 14,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.arena-verlag.de/

[Nachgedacht] Lesen ist wie atmen

„Wir lesen, um zu begreifen, wer wir sind und wo wir sind. Lesen ist wie atmen.“
– Alberto Manguel

In meinem Beruf – den ich mir nur ganz vielleicht gerade deshalb ausgesucht habe – geht es neben vielen anderen Dingen darum, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Es ist schwer, jemandem, der so gar nichts damit anfangen kann, begreiflich zu machen, was es mir bedeutet, zu lesen. Im Grunde ist es zunächst mal ein Hobby. Aber dann ist es auch viel mehr für mich.

Ich erinnere mich an das erste Buch, das ich gelesen habe, und zwar gleich mehrmals. „Das doppelte Lottchen“ von Erich Kästner. Wer diese Geschichte einmal in den Händen hielt, weiß, dass es nicht gerade ein dünnes Kinderbuch ist, aber ganz ehrlich: Es ist bezaubernd! Voller kindlicher Naivität und Abenteuerlust in einer Welt der Erwachsenen, die versuchen, das Beste für einen zu tun, ohne immer genau hinzusehen, ob man das nicht in dem Kind selbst finden könnte. Und schon damals war mir klar, dass ich hier etwas ganz Besonderes gefunden habe. Ich habe die Möglichkeit entdeckt, verschiedene Leben zu führen, ohne mein eigenes verlassen zu müssen.

Lesen ist für Menschen, denen ein Leben nicht genug ist.

Und so begleiten mich die Bücher seitdem. Seit ich 16 Jahre alt war, lese ich jeden Tag. Ich lese, wenn ich fröhlich bin, weil ich dann Spaß daran habe, in eine andere Welt abzutauchen. Ich lese, wenn ich traurig bin, weil ich so vergessen kann, was mich runter zieht. Ich entspanne mich beim Lesen und ich liebe gute Geschichten. Nicht etwa Kafka oder Jelinek – obwohl ich die im Zuge meiner Ausbildung lesen musste. Nein, ich lese was ich will. Trivialliteratur. Nur das, was mich interessiert, was mich fesselt, was mich berührt. Und warum auch nicht? Auf meiner Gelesen-Liste steht genug hochtrabende Literatur. Die wenigsten davon habe ich wirklich freiwillig gelesen, einige waren wirklich gut.

Was man in Büchern für sich entdecken kann – und was uns heutzutage leider abgeht – ist der Zauber von Worten. Jeder weiß, dass er einen Anderen tief verletzen kann, indem er die passenden Worte verwendet. Aber nur wenige versuchen, das Schöne an der Sprache zu entdecken. Geschichten erzählen zu können, ist eine großartige Sache. Ich kann manchmal gar nicht verstehen, wie sich jemand mit seinem Alltag zufrieden geben kann, wenn er doch abends für eine Stunde in ein anderes Leben abtauchen könnte. Nachvollziehen, was jemand anderes denkt, sieht, hört, fühlt. Mir würde ohne meine Bücher etwas sehr wichtiges fehlen.

[Filmkritik] Duff – Hast du keine, bist du eine

Inhalt
Bianca ist etwas anders. Sie hat ihren eigenen Style, der eigentlich hauptsächlich aus Latzhose und Karohemd besteht. Ansonsten interessiert sie sich nicht besonders dafür, was andere von ihr halten. Ihre beiden besten Freundinnen dagegen sind hübsch und beliebt, lassen es sie aber nicht spüren, sondern akzeptieren Bianca so, wie sie ist.
Alles ändert sich jedoch, als ihr Nachbar und der Footballstar der Schule, Wes, ihr mitteilt, dass sie eine DUFF ist. Ein Designated Ugly Fat Friend. Zum ersten Mal fällt Bianca auf, dass sie nicht originell ist, sondern eine ignorierte Außenseiterin. Da sie in den musikalischen, super heißen Toby verknallt ist, will sie das unbedingt ändern. Sie geht mit Wes einen Deal ein: Sie hilft ihm, in Chemie nicht durchzufallen und er hilft ihr, nicht mehr wie eine DUFF aufzutreten. Komplikationen inklusive…

Kritik
Es ist ja nun keine Neuigkeit, dass ich gern diesen Teenie-Kram schaue, für den ich eigentlich schon zu alt bin, der aber so wunderbar unterhaltsam und leicht zu verdauen ist.
Da ich das Buch zu diesem Film („Von wegen Liebe“ von Kody Keplinger) schon gelesen habe bevor überhaupt von einem Film die Rede war, wollte ich die filmische Umsetzung auch gern sehen. In Deutschland mussten wir darauf nun einige Zeit warten, doch jetzt gibt es ihn auf DVD.

Mae Whitman ist wirklich die perfekte Besetzung für Bianca. Sie bringt die Durchschnittlichkeit der Figur perfekt rüber und man merkt trotzdem, dass sie Profil hat. Vor allem – und das gefällt mir hier sehr gut – hat man nicht einfach eine gertenschlanke, wunderschöne Schauspielerin mit Brille und lumpigen Klamotten hergerichtet und sie verwandelt sich dann plötzlich in den schönen Schwan. Nein, auch zurecht gemacht kauft man Mae ihre Rolle noch voll ab.
Bei Robbie Amell war ich eher kritisch. Er ist Ende 20 und spielt einen Highschool-Schüler. Aber man kauft es ihm (gerade noch) ab. Die beiden haben wirklich eine interessante Chemie.

Insgesamt ist „Duff“ ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film, den man sich anschauen sollte, wenn man schon die Teeniefilme der späten 90er wie „Eine wie Keine“ mochte. Mir hat er wirklich gut gefallen und ich werde ihn mir auf jeden Fall mal wieder ansehen.