[Filmkritik] Duff – Hast du keine, bist du eine

Inhalt
Bianca ist etwas anders. Sie hat ihren eigenen Style, der eigentlich hauptsächlich aus Latzhose und Karohemd besteht. Ansonsten interessiert sie sich nicht besonders dafür, was andere von ihr halten. Ihre beiden besten Freundinnen dagegen sind hübsch und beliebt, lassen es sie aber nicht spüren, sondern akzeptieren Bianca so, wie sie ist.
Alles ändert sich jedoch, als ihr Nachbar und der Footballstar der Schule, Wes, ihr mitteilt, dass sie eine DUFF ist. Ein Designated Ugly Fat Friend. Zum ersten Mal fällt Bianca auf, dass sie nicht originell ist, sondern eine ignorierte Außenseiterin. Da sie in den musikalischen, super heißen Toby verknallt ist, will sie das unbedingt ändern. Sie geht mit Wes einen Deal ein: Sie hilft ihm, in Chemie nicht durchzufallen und er hilft ihr, nicht mehr wie eine DUFF aufzutreten. Komplikationen inklusive…

Kritik
Es ist ja nun keine Neuigkeit, dass ich gern diesen Teenie-Kram schaue, für den ich eigentlich schon zu alt bin, der aber so wunderbar unterhaltsam und leicht zu verdauen ist.
Da ich das Buch zu diesem Film („Von wegen Liebe“ von Kody Keplinger) schon gelesen habe bevor überhaupt von einem Film die Rede war, wollte ich die filmische Umsetzung auch gern sehen. In Deutschland mussten wir darauf nun einige Zeit warten, doch jetzt gibt es ihn auf DVD.

Mae Whitman ist wirklich die perfekte Besetzung für Bianca. Sie bringt die Durchschnittlichkeit der Figur perfekt rüber und man merkt trotzdem, dass sie Profil hat. Vor allem – und das gefällt mir hier sehr gut – hat man nicht einfach eine gertenschlanke, wunderschöne Schauspielerin mit Brille und lumpigen Klamotten hergerichtet und sie verwandelt sich dann plötzlich in den schönen Schwan. Nein, auch zurecht gemacht kauft man Mae ihre Rolle noch voll ab.
Bei Robbie Amell war ich eher kritisch. Er ist Ende 20 und spielt einen Highschool-Schüler. Aber man kauft es ihm (gerade noch) ab. Die beiden haben wirklich eine interessante Chemie.

Insgesamt ist „Duff“ ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film, den man sich anschauen sollte, wenn man schon die Teeniefilme der späten 90er wie „Eine wie Keine“ mochte. Mir hat er wirklich gut gefallen und ich werde ihn mir auf jeden Fall mal wieder ansehen.

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