[TV-Tipp] Crime: Bones und Castle – ein Vergleich

Ich habe schon einige Jahre Bones geschaut, bevor ich mit Castle begonnen habe. Beide Serien sind auf ihre Art genial, wer eine von beiden oder keine (gibt es das?) kennt, darf auf den folgenden Vergleich gespannt sein.

Bones
Das Großartige an Bones ist die Komplexität. Temperance Brennan (gespielt von Emily Deschanel) ist forensische Anthropologin. Das heißt, sie beschäftigt sich mit Knochen. Dort, wo der normale Gerichtsmediziner an seine Grenzen stößt, kommt sie ins Spiel. Tempe ist sowohl genial, ich würde meinen, die Beste auf ihrem Gebiet, gleichzeitig aber auch in ihrem Sozialverhalten etwas eingeschränkt. Eben so, wie man sich einen echten Nerd (weit ab von der leicht satirischen Variante, die man aus The Big Bang Theorie kennt) vorstellt. Die Serie setzt dort an, wo das FBI ihre Hilfe bei einem Fall braucht. So wird sie die Partnerin von Agent Seeley Booth (David Boreanaz). Gemeinsam lösen sie – mit Hilfe ihres forensischen Teams im Jeffersonian Institute – brisante Fälle rund um Morde, die vor nicht allzu langer Zeit geschehen sind, bis hin zu solchen, die bereits Jahre zurück liegen. Nach anfänglichen „Murder of the Week“-Folgen gibt es in den späteren Staffeln auch folgenübergreifende Handlungsstränge, die einem gefallen müssen. Jedoch wird die Serie hervorragend von der Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren getragen.

Castle
Castle ist dagegen, was die Rahmenhandlung betrifft, ein wenig einfacher gestrickt. Richard Castle (Nathan Fillion) ist ein erfolgreicher Krimiautor, der vom NYPD befragt wird, als Morde nach dem Vorbild seiner Bücher begangen werden. Dabei lernt er Detective Kate Beckett (Stana Katic) kennen und ist fasziniert von ihr. Was wäre, wenn er für seine Bücher direkt beim NYPD recherchieren könnte? Beckett ist alles andere als begeistert von Castle, der ihrer Meinung nach „wie ein siebenjähriger auf Zuckerschock“ ist. Da er aber gut mit dem Bürgermeister befreundet ist, kann er die ungewöhnliche Partnerschaft durchsetzen und so beginnt das ungleiche Gespann, Morde aufzuklären.
Der Reiz dieser Serie ergibt sich definitiv aus dem Witz der Dialoge zwischen Beckett und Castle. Im Laufe der Staffeln werden auch die Fälle interessanter und man investiert immer wieder Zeit, um die Hintergrundgeschichten der Figuren (auch der Nebenfiguren) zu beleuchten, was wirklich interessant ist.

Vergleich
Ich hatte ehrlich gesagt, als ich mit Castle angefangen habe, eine ähnlich spezielle Serie wie Bones erwartet. Bei Bones geht es nicht um herkömmliche Polizeiarbeit, sondern um Mordfälle, bei denen die Polizei mit der normalen Spurensuche nicht mehr weiter kommt. Hier werden Mikrospuren an Knochen untersucht, aber auch kleinste Spuren von Sporen, Pflanzen oder z.B. Larven führen zur Wahrheit. Allein die Ermittlungsarbeit ist wahnsinnig spannend und die Haupt- und Nebendarsteller sind sehr gut ausgesucht und sorgen dafür, dass man regelrecht süchtig nach der Serie wird.
Aus diesem Grund war ich nach der ersten Folge von Castle auch ein wenig enttäuscht. Auf den ersten Blick ist dies eine klassische Polizeiserie. Das NYPD ermittelt auf die jedem bekannte Weise, die man schon x-mal gesehen hat und die wesentlich weniger raffiniert ist als bei Bones. Den ersten Reiz dieser Serie – und auch den Ansporn, über die erste Folge hinaus weiter zu sehen – liefert tatsächlich Richard Castle. Ein frecher, kluger und gewitzter Krimiautor, der sich ins NYPD reinschmuggelt und sich an eine knallharte Ermittlerin hängt. Der Namensgeber der Serie macht hier tatsächlich den Hauptreiz aus. Einfach nur bei Polizeiarbeit zuzusehen ist langweilig. Aber er bringt Schwung in die Sache und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen.
Im Laufe der Zeit werden auch die Nebenfiguren gut aufgebaut und die Serie wird tatsächlich im Laufe der Staffeln immer besser und spannender.

Fazit: Castle oder Bones?
Ganz klar: Castle UND Bones! Beide Serien verbindet die Verbrechensbekämpfung, und doch sind beide ganz unterschiedlich, was aber keine schlechter als die andere macht. Im Gegenteil garantieren tatsächlich beide viele Stunden spannender Unterhaltung.

[Film] Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2

Viele, viele Monate musste wir nun auf den letzten Teil der Panem-Saga warten. And here it is!

Inhalt
Nachdem Peeta aus der Gefangenschaft im Kapitol gerettet werden konnte, wird klar, dass er eingewebt wurde. Das bedeutet, für ihn ist Katniss nun eine Gefahr und er wurde darauf programmiert, sie zu töten. Für Katniss ist diese Erkenntnis niederschmetternd und verstärkt in ihr den Wunsch, Präsident Snow endgültig zu stürzen. Ein letztes Mal begibt sie sich auf den Weg, als Spotttölpel ihrem größten Feind entgegen zu treten…

Kritik
Schon an meiner sehr knappen Zusammenfassung des Inhalts sieht man, dass ich mich redlich bemühe, nicht zu viel von der Handlung zu verraten, da ich ungern spoilern möchte. Dennoch ist es ratsam, die Kritik lieber nicht zu lesen, wenn man absolut gar nichts über die Geschehnisse im Film erfahren möchte.

Nachdem ich die Bücher alle drei etwa ein Jahr vor Erscheinen des ersten Filmes gelesen hatte, war ich sehr positiv überrascht, dass ich den ersten Film wirklich gut fand, da mich das erste Buch der Trilogie nicht wahnsinnig vom Hocker gehauen hat (die anderen beiden fand ich besser). Tatsächlich empfinde ich die Reihe nach wie vor, was die Schauspieler angeht, wahnsinnig gut besetzt und habe darauf gehofft, dass das Ende einfach so gut wird, wie die anderen Filme.
Vor wenigen Monaten habe ich mir den zweiten Teil des dritten Bandes nochmal zu Gemüte geführt, um darauf vorbereitet zu sein, was im Film passieren wird. Das Ende des Buches ist zwar durchaus spannend (und ja, ich hab mir diese Spannung ein wenig mit meinem Reread zerstört), aber genau wie der Film schlägt auch das Buch auf den letzten Seiten ganz leise Töne an. Ich persönlich empfinde das als guten Abschluss einer Kernhandlung, die einen in Atem gehalten hat. Aufgrund der vielen Verrisse, die ich schon gelesen habe, kann ich aber auch nachvollziehen, warum es manchen an Action gefehlt hat.
Falls jemand auch die Twilight-Reihe gelesen und gesehen hat, ist demjenigen aufgefallen, dass der Endkampf gegen die Volturi im Film ganz (!) anders gestaltet wurde, als im Buch. Das führte damals dazu, dass sogar ich im Kino absolut geflasht war. Und genau so etwas hatte ich mir irgendwie auch für Panem erhofft. Leider wurde das Ende doch recht nah am Buch umgesetzt, was für mich jetzt kein Drama ist, aber so auch wenig Überraschungen bereit hielt, wenn man das Buch schon kannte.

Fazit
Durchaus empfehlenswerter Abschluss, der mich zufrieden gemacht hat. Die Special Effects sind gekonnt umgesetzt und die Schauspieler verstehen nach wie vor ihr Handwerk. Nicht entgehen lassen!

[Filmtipp] Star Wars – Das Erwachen der Macht (#VII)

star warsInhalt
Eine neue dunkle Macht formiert sich, die sich die Erste Ordnung nennt. Einmal mehr sind die Rebellen gefordert, ihre Weltordnung zu verteidigen. Doch Luke Skywalker ist verschwunden, obwohl er dringend gebraucht wird. Also begibt sich der Widerstand auf die Suche nach ihm, immer verfolgt von der Ersten Ordnung.
Mitten hinein in diesen epischen Machtkampf gerät die Schrottsammlerin Rey, die auf dem Planeten Jakku ein tristes Dasein fristet und auf ihre Familie wartet, die sie als Kind dort zurück gelassen hat.
Als ein kleiner Droide mit wichtigen Informationen für den Widerstand in ihren Besitz gerät, tut sie sich mit dem flüchtigen Stormtrooper Finn zusammen, um den Droiden zurück zu bringen. Ein aufregender Wettkampf gegen die dunkle Seite der Macht beginnt…

Kritik
Ich bin mit Star Wars aufgewachsen. Schon als Kind habe ich die erste Trilogie (heute die Teile IV, V und VI) gesehen und obwohl ich nie viel mit Science Fiction anfangen konnte, liebe ich die Star Wars-Filme. Schon als ich ein Teenager war und die damals neue Trilogie (Episoden I, II und III) erschien, war das ein Highlight, auch wenn sie mich nicht so begeistern konnte wie die älteren Filme. Zu viele Special Effects, zu viele digital erzeugte Charaktere, die unecht wirkten.

Umso begeisterter war ich natürlich, als ein neuer Film angekündigt wurde, in dem auch meine drei Helden – Luke Skywalker, Leia Organa und Han Solo – erneut eine Rolle spielen sollten. Ganz ehrlich, das kann man sich nicht entgehen lassen!
So saß ich also gespannt im Kino, mit großen Erwartungen. Im Trailer spielte Han Solo nur eine kleine Rolle, von den anderen alten Charakteren war gar nichts zu sehen, dafür umso mehr von den neuen, was mir nicht wirklich gut gefallen hat. Aber ich muss sagen, dass sie so gut in diese Welt integriert wurden, dass Finn und Rey für mich von Anfang an in dieses Universum gepasst haben.

Man merkt dem Film durchaus an, dass er in der heutigen Zeit gedreht wurde. Er ist lustiger als die alten Filme, man muss wirklich häufig schmunzeln. Gerade bei den Dialogen wurde hier mit viel Herz gearbeitet, so dass dem Film trotz der ernsten Handlung eine gewisse Leichtigkeit anhaftet, die es einfach angenehm macht, ihn zu schauen.
Die Handlung selbst erinnert in vielen Teilen stark an Episode IV, den ersten Star Wars-Film aus dem Jahr 1977. Echte Geeks werden einige Parallelen erkennen können, die ich persönlich großartig fand. Man hat das Gefühl, wieder zu Hause zu sein, wenn man diesen Film schaut.

Auch das Wiedersehen mit den früheren Darstellern – vor allem Han Solo spielt eine große Rolle – ist einfach großartig. Für mein Empfinden fügte sich wirklich alles perfekt zusammen. Natürlich werde ich hier keine weiteren Einzelheiten zur Handlung verraten, aber es gibt eine Überraschung, auf die ich als Fan hätte verzichten können, die aber im Gesamtkontext (wenn man davon ausgeht, dass hoffentlich wieder eine Trilogie entstehen wird) durchaus Sinn macht. Vor allem das Ende des Films schreit geradezu nach einer Fortsetzung.

Zum Unterhaltungswert lässt sich sagen: Wahnsinn! Der Film wird wirklich nie langweilig und man merkt, wie sich die Technik weiter entwickelt hat, denn die Special Effects kommen viel realistischer rüber als noch in der zuletzt gedrehten Trilogie. Zwischendurch habe ich mir fast mal ein paar Minuten ohne Action gewünscht, weil man gebannt auf die Kinoleinwand geschaut hat, wo ein Ereignis das nächste jagte.

Fazit
Für mich ein absolut gelungener Film, der sich nicht hinter den anderen der Star Wars-Saga verstecken muss. Möge die Macht mit euch sein!

[Filmkritik] Duff – Hast du keine, bist du eine

Inhalt
Bianca ist etwas anders. Sie hat ihren eigenen Style, der eigentlich hauptsächlich aus Latzhose und Karohemd besteht. Ansonsten interessiert sie sich nicht besonders dafür, was andere von ihr halten. Ihre beiden besten Freundinnen dagegen sind hübsch und beliebt, lassen es sie aber nicht spüren, sondern akzeptieren Bianca so, wie sie ist.
Alles ändert sich jedoch, als ihr Nachbar und der Footballstar der Schule, Wes, ihr mitteilt, dass sie eine DUFF ist. Ein Designated Ugly Fat Friend. Zum ersten Mal fällt Bianca auf, dass sie nicht originell ist, sondern eine ignorierte Außenseiterin. Da sie in den musikalischen, super heißen Toby verknallt ist, will sie das unbedingt ändern. Sie geht mit Wes einen Deal ein: Sie hilft ihm, in Chemie nicht durchzufallen und er hilft ihr, nicht mehr wie eine DUFF aufzutreten. Komplikationen inklusive…

Kritik
Es ist ja nun keine Neuigkeit, dass ich gern diesen Teenie-Kram schaue, für den ich eigentlich schon zu alt bin, der aber so wunderbar unterhaltsam und leicht zu verdauen ist.
Da ich das Buch zu diesem Film („Von wegen Liebe“ von Kody Keplinger) schon gelesen habe bevor überhaupt von einem Film die Rede war, wollte ich die filmische Umsetzung auch gern sehen. In Deutschland mussten wir darauf nun einige Zeit warten, doch jetzt gibt es ihn auf DVD.

Mae Whitman ist wirklich die perfekte Besetzung für Bianca. Sie bringt die Durchschnittlichkeit der Figur perfekt rüber und man merkt trotzdem, dass sie Profil hat. Vor allem – und das gefällt mir hier sehr gut – hat man nicht einfach eine gertenschlanke, wunderschöne Schauspielerin mit Brille und lumpigen Klamotten hergerichtet und sie verwandelt sich dann plötzlich in den schönen Schwan. Nein, auch zurecht gemacht kauft man Mae ihre Rolle noch voll ab.
Bei Robbie Amell war ich eher kritisch. Er ist Ende 20 und spielt einen Highschool-Schüler. Aber man kauft es ihm (gerade noch) ab. Die beiden haben wirklich eine interessante Chemie.

Insgesamt ist „Duff“ ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film, den man sich anschauen sollte, wenn man schon die Teeniefilme der späten 90er wie „Eine wie Keine“ mochte. Mir hat er wirklich gut gefallen und ich werde ihn mir auf jeden Fall mal wieder ansehen.

[Filmkritik] Young Adult

Ich schaue viele Filme. Hierbei geht es mir nicht unbedingt um große filmische Kunst, sondern schlicht und einfach um eins: unterhalten zu werden. Manchmal findet man etwas richtig Gutes, manchmal eben auch nicht. Ich weiß, dass viele diesen Streifen mögen, das ist jedoch meine Meinung dazu.

Der Inhalt
klang vielversprechend: Mavis ist 37 Jahre alt und lebt in Mineapolis. Sie ist eine relativ erfolgreiche Autorin einer Jugendbuchreihe, aber ihrem Leben scheint etwas zu fehlen. Sie lebt den immerselben Trott und ist unglücklich.
Da bekommt sie eine E-Mail, die ihr mitteilt, dass ihr früherer Jugendfreund und seine Frau ein Baby bekommen haben. Immer wieder muss sie das Foto anschauen und entschließt sich, in ihre Heimatstadt, eine Kleinstadt, zurück zu fahren und sich Buddy zurückzuholen. Doch das läuft nicht so wie geplant…

Das Cover
der DVD fand ich ebenfalls sehr vielversprechend. Charlize Theron ist darauf gekleidet, wie eine junge Erwachsene und zeigt eine skeptische Miene. Super, dachte ich. Das verspricht einen lustigen Film über das Erwachsen-sein und den nie verschwindenden Wunsch, die unbeschwerten Jugendjahre nochmal zurück zu bekommen.

Die Darsteller
sind wirklich gut ausgewählt. Charlize Theron, eine Oscargewinnerin, von der man weiß, dass sie Charakterrollen darstellen kann. Ihr Kontrapart ist Patton Oswalt, der den meisten aus King of Queens bekannt sein dürfte. Er ist ihr genaues Gegenteil, klein, untersetzt, eben der Typ, von dem man erwartet, dass er sich lächerlich macht. Dass seine Rolle in diesem Film jedoch anders ausgelegt wird, ist erfrischend überraschend.
Auch die anderen Nebenfiguren sind gut besetzt.

Und nun das Problem dieses Films:
Die Handlung
Schon früh denkt man sich: Wann passiert denn hier eigentlich mal wirklich was???
Die Handlung schippert ohne wirkliche Highlights einfach so vor sich hin. Für die einzigen Schmunzler sorgt hin und wieder Mavis, bei der man sich irgendwann wirklich nicht mehr sicher ist, ob sie nicht doch verrückt ist.
Aus vielen kleinen Nebenhandlungen (z.B. der Begegnung mit ihren Eltern) hätte man wesentlich mehr machen können. Was aber am enttäuschendsten ist, ist das Ende des Films, denn hier hat man wirklich das Gefühl, dass sich nichts verändert hat, Mavis‘ Leben geht so weiter wie es zu Beginn des Films war. Langeweile ist das Gefühl, das bei diesem Film am ehesten aufkommt. Schade.

Fazit
Die Ich-hole-mir-meinen-Ex-zurück-Szenerie wurde in anderen Filmen wesentlich besser aufgearbeitet als es hier der Fall ist. Sicher ist der Film mit einem Augenzwinkern zu sehen, aber das ändert nichts daran, dass er schlicht und einfach nicht unterhaltsam ist.
Nur für Fans der Darsteller, ansonsten kann man sich das sparen!

Habt ihr den Film gesehen? Wie fandet ihr ihn?

[TV-Serien] TAG

Hier mal wieder etwas leicht zu verdauendes, das ich in den Weiten des WWW gefunden habe. Den TV-Serien-TAG. Viel Spaß!

1. Was war deine erste Serie die du total geliebt hast?
Dawson’s Creek lief im deutschen Fernsehen an, als ich 15 Jahre alt war, also die beste Zielgruppe für diese Teenie-Serie. Ich muss gestehen, ich habe die ganze Serie zu Hause und ab und zu, wenn es mich mal packt, schaue ich sie mir auch noch an. Erinnert mich einfach an diese grandiose Zeit 😉

2. Deine aktuelle Lieblingsserie?
Arrow, zumindest habe ich die ersten drei Staffeln gesuchtet und mir zuletzt sogar auf englisch angesehen, um auf dem neusten Stand zu sein. Mit der vierten Staffel bin ich gerade etwas nachlässig, aber tatsächlich empfinde ich Arrow als die beste Comicserie, die aktuell zu sehen ist.

3. Dein Lieblingsgenre bei Serien?
Familienserien/Jugendserien

4. Größter Girl Crush
Eigentlich fühle ich mich für einen Crush ja irgendwie zu alt, aber wenn, dann auf jeden Fall Temperance Brennan (Bones). Sie hat Ahnung von dem, was sie tut und sagt und es ist unheimlich interessant, ihr bei der Arbeit zuzusehen. Ebenfalls sehr genial ist Veronica Mars.

5. Größter Boy Crush
Oliver Queen, was mit Sicherheit mit an dem Schauspieler liegt, aber die Rolle ist auch genial 😉

6. Welche Serie wird unterschätzt?
Awkward, auf diese Serie bin ich zufällig gestoßen. Sie wird ausgestrahlt auf MTV, ist für Jugendliche gedacht (Highschool) und maßlos überzogen, aber dennoch sehr unterhaltsam und ich hab gleich mal 4 Staffeln durchgeschaut.

7. Dein Guilty Pleasure?
Ich gebe es nur ungern so öffentlich zu, aber ich mag Dornenvögel und Fackeln im Sturm echt gern. Die sind episch und nicht so überladen von Spezialeffekten wie viele TV-Mehrteiler, die heute produziert werden.

8. Kaufst du dir Serien Merchandising?
Eigentlich nicht. Ich habe ein paar wenige T-Shirts mit Zitaten aus One Tree Hillund Veronica Mars, aber sonst nichts.

9. In welchem Serienuniversum würdest du gerne leben?
Da gibt es zwei: Switched at Birth, weil ich die Thematik mit tauben Menschen sehr interessant finde und mich damit wirklich gern näher auseinander setzen würde und Gilmore Girls weil, mal ehrlich, Stars Hollow ist ein cooler Ort, um dort zu leben.

10. Welchen Charakter einer Serie würdest du gerne spielen?
Wenn ich die Wahl hätte, wäre ich entweder gern Bay (Switched at Birth) oder Felicity Smoak (Arrow).

11. Welcher Kinofilm sollte als Serie umgesetzt werden?
Ich persönlich fände eine wirklich gut gemachte Serienversion von Star Wars klasse. Vor allem, weil es mehrere Buchserien dazu gibt, die die Geschichte dieses Universums noch sehr weit in die Zukunft hinein erzählen, was man gar nicht weiß, wenn man nur die Kinofilme kennt.

12. Welchen Seriencharakter hasst du, möchtest ihn am liebsten töten und aus der Serie schreiben und warum?
Es gibt in fast jeder Serie eine Person, die ich am liebsten los werden würde. Aber ich würde hier tatsächlich die Engel insgesamt aus Supernatural weg wünschen. Die nerven mich massiv und das bereits, seit sie vor einigen Staffeln aufgetaucht sind.

13. Welche Serie hast du komplett durchgeschaut?
Welche nicht? Wenn mir eine Serie gefällt, schaue ich sie ganz durch. Alle, die ich bisher genannt habe und außerdem noch viele mehr.

14. Welche Serie findest du am schlechtesten?
Mir haben die Serien Moonlight und Firefly nicht gefallen. Außerdem komme ich an Rizzoli & Isles nicht ran, obwohl ich die Thriller gern lese.

15. Erzähle von einer Lieblings Szene!
Ich mag die Szene wirklich gern, in der Charlotte (Sex and the City) zum ersten Mal heiratet. Aidan hat sich gerade von Carrie getrennt und die vier Freundinnen stehen auf der Treppe vor der Kirche, um ein Foto von Braut und Brautjungfern zu machen und Carries Stimme sagt aus dem Off etwas in der Art wie, dass dies eben ihre Familie sei, die Menschen, auf die sie sich verlassen kann.

16. Welche Serie willst du als nächstes sehen?
Im Moment schaue ich alle Staffeln von The Good Wife durch. Danach werde ich mich wohl mal mit Arrow wieder auf den aktuellen Stand bringen, mir fehlen die letzten zwei Folgen.

[Film] Fack ju Göthe 2

FackjuGöthe2Inhalt
Zeki Müller arbeitet nach wie vor an der Goethe-Gesamtschule und führt mittlerweile eine Beziehung mit Elisabeth Schnabelstedt, doch so ganz glücklich ist er nicht. Er zweifelt daran, dass der Beruf des Lehrers wirklich das Richtige für ihn ist. Da kommt es ihm gelegen, dass er die Beute eines ehemaligen Raubzuges eines Freundes findet und so ein neues Leben beginnen kann. Damit das nicht auffliegt, will er zunächst noch einige Zeit Gras über die Sache wachsen lassen und versteckt die Diamanten.
Durch einen mehr als dummen Zufall landen sie in einem Spendencontainer, der nach Thailand verschifft wird.
Da bleibt nur eins: Klassenfahrt nach Thailand!

Kritik
Den ersten Film fand ich ja grandios. Selten habe ich mich bei einem deutschen Film so köstlich amüsiert. Gerade weil man sich dann extra viel von einer Fortsetzung erwartet, bin ich mit weniger hohen Erwartungen ins Kino gegangen, um nicht enttäuscht zu werden. Aber zum Glück habe ich mich auch diesmal sehr gut amüsiert.

Natürlich ist die Story grundsätzlich sehr weit her geholt. Aber als Komödie muss der Film auch nicht unbedingt realistisch sein, man will ja gut unterhalten werden. Elyas M’Barek macht wieder einen guten Job und auch die Kids haben die Lacher auf ihrer Seite. Einfach herrlich, wie das Schulsystem erneut auf die Schippe genommen wird.
SPOILER! Ein bisschen schade fand ich schon, dass Elisabeth nicht mit nach Thailand gekommen ist, denn gerade sie hat in Kombination mit Zeki hohen Unterhaltungswert.

Hirn ausschalten, gute Unterhaltung einschalten und einfach mal herzlich lachen. Das ist meine Empfehlung für diesen Film.

[Filmperlen] Can a Song Save Your Life?

Inhalt
In diesem außergewöhnlichen Film mit Keira Knightley und Mark Ruffalo geht es um die Musikerin Greta, die New York eigentlich verlassen möchte, nachdem die Beziehung zu ihrem Freund am Ende ist. Spontan nimmt sie an einer Open Mic-Night teil und wird dabei von Dan gesehen, einem früher mal erfolgreichen und heute ziemlich abgehalfterten Musikproduzenten.
Da er kein Geld hat, um eine Platte professionell im Studio zu produzieren, geht Greta auf seine Idee ein, ein Outdoor-Album zu machen. Überall in New York nehmen sie nun einzelne Songs auf und hoffen, dass sie jemanden begeistern werden. Weiterlesen

[Film] Pitch Perfect 2

Inhalt

Die Barden Bellas sind auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, als sie nach etlichen Siegen bei der Landesmeisterschaft vor dem amerikanischen Präsidentenpaar singen dürfen. Leider vermasseln sie den Auftritt so kolossal, dass sie an sofort stillgelegt werden. Keine öffentlichen Auftritte, keine nationalen Wettbewerbe, keine neuen Mitglieder mehr. Die Mädels sehen nur einen Ausweg: Sie müssen die Weltmeisterschaft gewinnen! Doch das ist gar nicht so einfach, denn die deutsche Mannschaft „Das Sound Machine“ gewinnt immer… Weiterlesen

[Film] Avengers – Age of Ultron (Avengers #2)

Inhalt
Die Avengers kämpfen gemeinsam gegen Hydra und holen Lokis Zepter zurück. Dabei entdeckt Tony Stark (alias Iron Man) eine künstliche Intelligenz, die er nutzen möchte, um den Weltfrieden zu sichern. Leider geht diese Idee gewaltig schief und ein wahrer Krieg beginnt…

Review
Auch dieser zweite Teil der Avengers brilliert wieder mit einer regelrechten Explosion an Special Effects und Superhelden aus dem Marvel-Universum.
Das Großartige daran ist, dass die Hintergrundgeschichte wirklich durchdacht ist und man deshalb sehr gut unterhalten wird. Weiterlesen