[Zitat] Colours

This world is not made of shades of grey. It is made of colours like azure and coral and emerald and marigold. But it insists on painting everything in black and white and fitting it into boxes that it understands. Do not do that to yourself. Paint your personality a million different colours. Leave them scratching their heads, unsure of how to handle the magic that you are.

-Nikita Gill-

Übersetzung:
Diese Welt besteht nicht aus Schattierungen von grau. Sie besteht aus Farben wie azur und koralle und smaragdgrün und butterblumengelb. Aber sie beharrt darauf, alles in schwarz und weiß zu malen und es in passende Boxen zu packen, um es zu verstehen. Tu dir das nicht an. Male deine Persönlichkeit in einer Million verschiedenen Farben. Lass sie sich ihre Köpfe zerbrechen, unsicher zu sein, wie sie mit der Magie umgehen sollen, die du bist.

Nikita Gill veröffentlicht ihre Gedichte und Prosa auf ihrer Tumblr-Seite. Mich hat der Text berührt, er passt thematisch zu meinen Gedanken über das Etikettieren von Menschen. Wir müssen nicht immer alles genau definieren können. Manchmal reicht es, die vielen Farben zu sehen.

Scheut euch ruhig mal bei Nikita um: http://meanwhilepoetry.tumblr.com/

 

[Literatur] Miranda Kenneally: Herz im Aus

Herz im Aus von Miranda Kenneally

 

 

Inhalt
Jordan Woods ist passionierte Footballspielerin und Quarterback in ihrem Highschool-Team. Ihr bester Freund Henry und die anderen Jungs aus der Mannschaft bilden ihren Freundeskreis und alles in allem ist sie zufrieden. Als Ty neu an ihre Schule kommt und ebenfalls ins Footballteam aufgenommen wird, interessiert sie sich erstmals für einen Jungen. Doch Ty hat einen Sack voller Probleme dabei und dann kommt doch alles anders…

Kritik
Die Inhaltsangabe hat mir bei diesem Buch sehr gut gefallen und da ich im Moment sowieso viel und gern Jugendromane lese, wollte ich auch diese Geschichte gern ausprobieren.
Miranda Kenneally hat ein gutes Händchen dafür, ihre Charaktere auszuformen und sie authentisch zu gestalten. Jordan ist eine sympathische Hauptfigur, die sich Gedanken um ihre Zukunft auf dem College macht und sich voll auf ihren Sport konzentrieren will. Wie es früher oder später aber eben passieren muss, interessiert sie sich plötzlich für einen Jungen.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, doch ich hatte dennoch etwas mehr erwartet. Die erste Hälfte der Geschichte zog sich etwas öde dahin und erst, als dann eine Wendung in der Handlung eintritt, die ich nicht erwartet hatte, wird es endlich gut. Auf diese Wendung gehe ich an dieser Stelle nicht ein, um nicht zu spoilern. Aber es lohnt sich, durchzuhalten.
Das Ende kam mir dann auch etwas abrupt, weshalb es nur 4 Sterne wurden, doch ich würde noch ein weiteres von Kenneallys Büchern lesen.

Der Schreibstil ist absolut jugendfrei gehalten. Zwar erfährt man, dass die Jugendlichen ihre Erfahrungen machen, doch es wird nichts explizit erzählt. Dieser Roman eignet sich gerade deshalb und wegen der simplen, aber für Jugendliche sicher absolut aktuellen, Geschichte sehr gut für Teenies zwischen 14-18 Jahren. Vor allem Mädchen dürften hier ihre Freude haben.
8/10 Punkte

Erschienen im Verlag cbt, Dezember 2014
Originaltitel: Catching Jordan
352 Seiten
Taschenbuch: 7,99 Euro
E-Book: 6,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/Verlag/cbt-Kinder-und-Jugendbuecher/16000.rhd

[Literatur] I want it that way von Ann Aguirre

4c8f38ecf9Inhalt
Nadia zieht mit ihrer besten Freundin und zwei Freunden in eine WG. Da sie alle Studenten sind, ist das eine bequeme Lösung, auch wenn in dem Haus sonst keine Studenten leben. Direkt am Tag des Einzugs lernen sie den mürrischen Nachbarn Ty kennen, der zwar auch noch relativ jung und wirklich gutaussehend ist, aber auch bereits Vater eines kleinen Jungen und zudem alles andere als charmant.
Trotzdem ist Nadia fasziniert von ihm und die beiden lernen sich langsam besser kennen. Doch sie merken schnell, dass ihre Leben sehr unterschiedlich sind…

Kritik
Schon ewig wollte ich mal etwas von Ann Aguirre lesen und habe mir trotzdem nie die Zeit für ihre (angeblich tollen) Sci-Fi-Romane genommen. Als nun eines ihrer New Adult-Bücher auf deutsch erschien, wollte ich es unbedingt lesen. Der Plot klingt sehr interessant: Unbedarfte Studentin verliebt sich in den mürrischen, aber heißen Nachbarn, der nur wenige Jahre älter ist als sie, aber an einem ganz anderen Punkt seines Lebens steht. Normalerweise schaffen es gute New Adult-Bücher, aus einem relativ simplen Plot richtig gute Geschichten zu machen. Leider fehlte mir hier jedoch einiges, um das auch von Aguirres Story behaupten zu können.

Nadia ist eine Studentin, die durchaus hart arbeitet, um ihr Studium zu finanzieren. Sie hat klare Vorstellungen von ihrer Zukunft im Bereich der Pädagogik und ist fleißig. Doch gerade im Umgang mit Ty, der sehr viel Verantwortung trägt, kommt sie einem mehr als einmal regelrecht naiv und weltfremd vor. Es ist, als suche sie nach einer netten Collegebeziehung, die gern irgendwann mal etwas Festes werden darf, während Ty eigentlich gar keine Beziehung sucht, weil er sowieso schon genug zu tun hat.
Gerade auch die Entwicklung seiner Figur hat mich enttäuscht. Es scheint, als hätte die Autorin über ihren Fantasiemann geschrieben und nicht versucht, ihn realistisch darzustellen. Ty ist ziemlich schnell mit tiefschürfenden Liebesbekundungen bei der Hand, die er aber dann (um den Leser bei der Stange zu halten) wieder relativiert, weil er ja eigentlich keine Zeit für eine Beziehung hat und Nadia diese auch nicht aufbürden will.

Das Buch lässt sich eigentlich schön weg lesen, aber mir war es dann doch eine Portion zu viel Schmalz, muss ich gestehen. Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Band „As long as you love me“ tatsächlich lesen möchte, in dem es um Nadias beste Freundin Lauren geht. Da die Nebenfiguren wirklich gut ausgearbeitet und sympathisch waren, lohnt sich vielleicht ein Blick. Und falls es jemandem noch nicht aufgefallen ist: Die Autorin entlehnt ihre Buchtitel dieser Serie aus Songs der Backstreet Boys.
8/10 Punkte

Erschienen bei Mira Taschenbuch, August 2015
Originaltitel: I Want It That Way
352 Seiten
Taschenbuch 9,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.mira-taschenbuch.de/

[Literatur] Bis du wieder atmen kannst & Solange du bleibst von Jessica Winter

3D-Cover_Bdwak_NEUInhalt
Julia ist an der Highschool eine Außenseiterin. Nur ihre beste Freundin steht ihr hier wirklich nahe, alle anderen provozieren sie höchstens, um ihr freches Mundwerk zu hören, denn sie hat immer eine passende Erwiderung parat. Was wirklich in ihrem Leben los ist, weiß niemand.
Jeremy kommt aus einer guten Familie und spielt Football, gehört also zu den beliebten Schülern. Er interessiert sich herzlich wenig für Julia, außer wenn er sich mit ihr kabbeln kann. Doch das ändert sich an dem Tag, an dem er zufällig in die Umkleide kommt, als sie sich für den Sportunterricht umzieht. Was er dort sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren und er ist völlig verwirrt. Er weiß nur eins: Er muss etwas unternehmen…

3D-Cover_Sdb_NEUKritik
Jessica Winter veröffentlicht als Selfpublisherin, was grundsätzlich heißt, dass man Glück oder Pech haben kann, wenn man zu einem solchen Buch greift. Die überaus positiven Rezensionen, die ich zu diesen beiden Büchern über Julia und Jeremy gelesen habe, waren aber alle begeistert und so beschloss ich, die Geschichte auch einmal auszuprobieren.
Es kommt ja selten vor, dass ich ein Buch erst einmal sacken lassen muss, bevor ich darüber schreiben kann. Das letzte Mal war das glaube ich bei „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes der Fall. Und von der Qualität der Geschichte her würde ich Jessica Winter auch damit gleichsetzen.

Zunächst beginnt das Buch wie eine typische Teenieromanze. Sie ist die Außenseiterin, er der Star der Highschool, beide 17 Jahre alt. Hat man schon etliche Male so gesehen, lese ich aber trotzdem sehr gern. Doch schon recht früh bekommt die Geschichte eine andere Qualität, als häusliche Gewalt ins Spiel kommt. Ich will hier eigentlich nicht zu viel verraten, doch wer bei diesem Thema empfindlich ist, sollte doch wissen, worauf er sich einlässt. Jessica Winter beschreibt diesen Aspekt der Geschichte schonungslos und ehrlich. Man hat das Gefühl, sie zieht dem schönen Schein der Vorstadt die Haut ab, bis nur noch das rohe Fleisch übrig bleibt. Und das ist dann die Realität, die sich hinter vielen Haustüren abspielt, vor der wir aber sonst gut die Augen verschließen können. Obwohl ich so etwas eigentlich sehr beklemmend finde, wurde es hier doch auf eine Art erzählt, dass man es aushalten kann, vor allem, weil Julia eine sehr starke Persönlichkeit hat. Sie hatte die Wahl, zu zerbrechen oder eben nicht und sie hat sich dagegen entschieden.

Jeremy entspricht da schon eher dem Stereotyp, das man kennt. Er ist tatsächlich so oberflächlich, wie man es sich vorstellt. Und ich empfand es als wirklich angenehm, dass er keine 180 Grad-Wende macht, nachdem er Julia im Umkleideraum gesehen hat, sondern dass er ab diesem Zeitpunkt eine nachvollziehbare Entwicklung durchläuft. Er braucht eine ganze Weile, um sich zu überlegen, ob er überhaupt etwas tun soll. Ob er sie darauf ansprechen soll. Im Grunde begleitet man ihn hier auf seinem steinigen Weg des Erwachsenwerdens.

Ich habe deshalb beide Bücher in diese Rezension hinein genommen, weil sie zusammen eine Geschichte erzählen. „Solange du bleibst“ schließt nahtlos an den ersten Band an. Ich werde hier auch nichts über die Handlung des zweiten Buches erzählen, außer dass es noch emotionaler ist als das erste. Letztendlich hat Jessica Winter extrem viel Dramatik in diese beiden Bücher gepackt und ich bin mit mir selbst nicht wirklich einig, ob es mir nicht ein wenig zu viel war. Aber das ändert nichts daran, dass mir die Geschichte regelrecht unter die Haut gegangen ist. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam und realistisch, es wird nichts überstürzt. Zeitweise – vor allem im ersten Buch – ist sie noch nicht einmal das zentrale Thema.

Wem „Ein ganzes halbes Jahr“ gefallen hat, der sollte unbedingt auch Jessica Winters Bücher lesen. Eine große, sehr ergreifende Geschichte.
10/10 Punkte

Erschienen im August/Oktober 2015
Taschenbuch je 11,90 Euro
E-Book je 2,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.jessica-winter.com/index.php

[Literatur] Sophie Kinsella: Kein Kuss unter dieser Nummer

Kein Kuss unter dieser Nummer von Sophie KinsellaInhalt
Poppy Wyatt hat ein Problem: Sie wird bald heiraten und hat leider gerade ihren sündhaft teuren Verlobungsring (ein Familienerbstück ihres Zukünftigen) verloren. Zu allem Elend wird ihr auch noch ihr Handy gestohlen, und sie glaubt, Glück im Unglück zu haben, als sie in einem Mülleimer ein weggeworfenes Handy entdeckt. Kurzerhand ernennt sie es zu ihrem, damit sie weiter nach ihrem Ring suchen kann.
Allerdings gehört dieses Handy Sam Roxtons Assistentin, weshalb sie selbigen bald an der Strippe hat. Beide einigen sich darauf, dass sie das Gerät ein paar Tage behalten kann, wenn sie Sam seine Geschäftsmails weiterleitet.
Damit sind Irrungen und Wirrungen vorprogrammiert…

Kritik
Wer Sophie Kinsella kennt, kennt auch ihre Heldinnen. Poppy ist hierfür ein Paradebeispiel. Impulsiv, etwas tolpatschig, mit dem Herzen am rechten Fleck. Sie ist mit Magnus verlobt, einem Doktor aus einer Familie schlauer Köpfe, die Poppy das Gefühl geben, minderwertig zu sein, weil sie permanent mit Fremdwörtern um sich werfen, die selbst ich noch nie gehört habe.
In der stressigen Vorbereitungszeit ihrer Hochzeit verliert Poppy nicht nur ihren Ring, sondern schließt auch Bekanntschaft mit Sam Roxton, mit dem sie für einige Tage das Handy teilen möchte, damit man sie benachrichtigen kann, wenn ihr Ring auftaucht.

Sam erscheint zunächst als absolutes Gegenteil von Poppy. Wo sie offenherzig und impulsiv ist, zeigt er sich verschlossen und distanziert. Dennoch merkt man schon früh, dass die beiden trotz ihrer Gegensätze einen Draht zueinander haben.
Anders verhält es sich bei Magnus, Poppys Verlobtem. Für mich blieb er das ganze Buch über recht farblos und stereotyp. Dafür ist seine Familie einerseits sehr unterhaltsam, andererseits ärgert man sich auch häufig über sie.

Kinsella bemüht sich (mit Erfolg), auch den Nebenfiguren Leben einzuhauchen.
Die Geschichte ist ein wirklicher Pageturner. Bei keiner Autorin kann ich so herzlich lachen wie bei Sophie Kinsella. Auch wenn Poppy manches Mal als naiv dargestellt wird, weiß man doch jederzeit: Sie wird es schon packen und sich nicht unterbuttern lassen.
Wer Kinsella mag, wird dieses Buch lieben. Eine tolle Hauptfigur, eine tolle Geschichte, ein wunderschönes Happy End.
10/10 Punkte

Erschienen im Goldmann Verlag, November 2012
Originaltitel: I’ve got your number
Taschenbuch 9,99 Euro
E-Book 8,99 Euro
Weitere Infos findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/

[Literatur] Bookquote Jessica Winter

Es gab mal eine Zeit, da habe ich unheimlich viele Zitate aufgeschrieben, während ich gelesen habe. Vielleicht ist es die wachsende Erfahrung, die es heute eher selten macht, dass mir bestimmte Worte tatsächlich als bemerkenswert auffallen. Aber diese Textstelle aus „Bis du wieder atmen kannst“ blieb mir im Gedächtnis haften und hat mich beschäftigt. Ich bin nicht übermäßig gläubig und hadere schon lange mit der Frage, ob es überhaupt einen Gott geben soll. Doch dieses Zitat ging mir sehr nahe, deshalb möchte ich es hier widergeben.

Der Punkt ist, du bist noch einzigartiger als der Komet, denn dich wird es nie wieder geben. Nur du bringst etwas in diese Welt ein, was sonst niemand einbringen könnte. Selbst wenn es vielleicht bloß in deinem eigenen kleinen Umfeld geschieht. Wenn du es nicht tust, ist es nicht da. Es gibt keinen Plan B, keinen Ersatzmann für das, was du machen wirst. Du wirst gebraucht und bist ein Schatz für Gott, denn er hat einen Plan mit dir.

Aus „Bis du wieder atmen kannst“ von Jessica Winter.

http://www.jessica-winter.com/

[Literatur] Jahreshighlights 2015

Heute zeige ich euch meine Lieblingsbücher des Jahres 2015. Zu einem Lieblingsbuch wird man bei mir, wenn ich es
1. nicht mehr aus der Hand legen kann
2. auch zu Zeiten lesen muss, zu denen ich mir sonst nicht die Zeit dafür nehme
3. die Geschichte mich richtig gefangen nimmt.

Besucht für Inhaltsangaben bitte die Verlagsseiten, ich will den Beitrag nicht länger machen als ich muss, weil dieses Jahr doch einige Bücher zusammen gekommen sind. Wenn ich eine verfasst habe, verlinke ich euch auch meine Rezension zum Buch.
Hier also meine Highlights in der Reihenfolge, in der ich sie dieses Jahr gelesen habe:

f2fd880b26Hier hatte ich schon den ersten Band „My favorite Mistake“ gern gelesen. Genau die richtige Portion Drama und Liebe, um den kalten Januar zu überbrücken. Nur den Namen des männlichen Protas – Dusty – fand ich sehr gewöhnungsbedürftig 😉
(Mira Taschenbuch)

csm_produkt-10503_1795924921Nachdem ich schon „Beautiful Disaster“ geliebt habe, wollte ich auf jeden Fall auch die Bücher um seine Brüder lesen. Den Anfang machte dieses Jahr Trenton und der kann auf jeden Fall mit seinem Bruder mithalten. Wahnsinnig gutes Buch! Unbedingt lesen, sage ich da nur.
-> Rezension
(Piper Verlag)

produkt-10605Band Nummer 4 der Stay with me-Serie war der erste, der nicht mehr am College gespielt hat. Mit der Hauptfigur Calla bin ich zurück in ihre Heimatstadt und habe neue Charaktere kennengelernt. Genau wie die Bände davor, hat mir auch dieser wahnsinnig gut gefallen. J. Lynn erschafft wirklich realistische Figuren und mitreißende Geschichten.
-> Rezension
(Piper Verlag)

U_9504_1A_LYX_WER_WILL_SCHON_EINEN_ROCKSTAR_02.IND8Mein zweites Rockstar-Buch. Wer war nicht irgendwann in der Jugend mal Fan einer Band und hat sich vorgestellt, was passieren würde, wenn man denen mal begegnet (also zumindest die Mädels sind hier angesprochen)? Die Geschichte las sich dann auch in einem Rutsch weg und war wahnsinnig unterhaltsam. Wie auch die anderen beiden Bände der Serie, die bisher erschienen sind und mir sehr gut gefallen haben.
-> Rezension
(Egmont Lyx Verlag)

U_9741_1A_LYX_TRUE_WOHIN_DU_AUCH_GEHST_03.IND8Der dritte Band der True Believers und ich habe wirklich jedes Buch gerne gelesen. Wie ihr auch in meinen Rezensionen nachlesen könnt, schreibt Erin McCarthy sehr realistisch, sie schmückt nicht sonderlich aus oder entwirft eine blumige Welt voller Herzschmerz. Ihre Charaktere haben Fehler und meistens schon so einiges mitgemacht. So ist es auch in diesem Buch. Phoenix zum Beispiel kommt gerade aus dem Gefängnis und hat relativ wenig Perspektiven, während Robin ein eher unbedarftes Mädchen ist, das sich aber sehr von ihm angezogen fühlt. Man muss diese Autorin unbedingt ausprobieren, sonst hat man was verpasst!
-> Rezension
(Egmont Lyx Verlag)

269245502cUnter „Foreplay“ habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt, als dann kam. Ich erwartete eine lockere Collegeromanze, die unterhaltsam und leicht zu verdauen ist. Tatsächlich bekam ich eine fesselnde Liebesgeschichte, die unter die Haut ging. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich mit riesigen Augen das Buch zugeklappt habe, nachdem ich fertig war. Und damit hatte ich noch eine Autobuy-Autorin.
-> Rezension
(Mira Taschenbuch Verlag)

hope_forever-9783423716062Wenn ich hier so mein Lesejahr Revue passieren lasse, wundere ich mich tatsächlich, was für tolle Bücher ich gelesen habe. Ein wenig unerwartet war das bei „Hope Forever“. Ich habe „Weil ich Layken liebe“ geliebt, aber den Nachfolger fand ich dann ein wenig mau, weshalb ich mir nicht sicher war, ob die Autorin das Niveau ihres ersten Romans nochmal erreichen könnte. Und ja, sie kann! „Hope Forever“ ist eine sehr intensive Geschichte, nicht wegen der Lovestory, sondern wegen dem Hintergrund, der sich nach und nach aufdeckt. Wahnsinn!
-> Rezension
(dtv Verlag)

Nennt mit gern auch mal eure absoluten Highlights des Jahres 2015. Und viel Spaß im Lesejahr 2016 🙂

[Literatur] Ein Buch, das mich traurig macht (Book Challenge 6)

 

Da es nur eine Handvoll Bücher gab, die mich wirklich traurig gemacht haben – vor allem, weil ich eigentlich keine Bücher anfange, bei denen ich das vorher schon weiß – fiel meine Wahl dieses Mal auf eines meiner absoluten Lieblingsbücher und nebenbei einem der besten, die ich je gelesen habe.

Die Liebenden von Leningrad von Paullina Simons

„Die Liebenden von Leningrad“ erzählt die Geschichte von Tatiana, einem jungen russischen Mädchen (soweit ich mich erinnere etwa 18 Jahre alt) und einem russischen Soldaten Anfang 20 (der eigentlich kein Russe ist, wie sich herausstellt und was einen großen Teil des Konflikts ausmacht). Die beiden begegnen sich um die Zeit des Zweiten Weltkrieges in Leningrad und verlieben sich ineinander. Obwohl es über zehn Jahre her ist, dass ich das Buch gelesen habe, erinnere ich mich noch genau daran, wie großartig die Autorin diese Liebe geschildert hat. Wie ehrlich und aufrichtig sie mir vorkam und wie bedingungslos. Aber vor allem erinnere ich mich daran, dass ich mitgefiebert habe, als beide durch die Widrigkeiten ihrer Zeit getrennt werden und dennoch alles dafür tun, zusammen bleiben zu können. Eine Liebesgeschichte, die mich mehr gefesselt hätte, habe ich selten gefunden. Das Ende hat mich regelrecht zerstört und ich weiß noch, dass ich einige Zeit daran zu knabbern hatte, wie traurig das Buch endete. Glücklicherweise gab es dann doch noch zwei Fortsetzungen, letztendlich war dies nämlich nur der erste Band einer Trilogie, aber davon wusste ich zu dem Zeitpunkt, als ich „Die Liebenden von Leningrad“ gelesen habe noch nichts.

Also wer mal eine wirklich großartige Liebesgeschichte lesen will, sollte zu diesem Buch greifen!

Weitere Infos findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd

[Literatur] Ein Buch, das mich glücklich macht (Book Challenge 5)

Ich gehöre zu der Generation Mädchen, die mit 15/16 unheimlich gern Dawson’s Creek angesehen hat. Falls ihr es nicht kennt, es war eine TV-Serie, die Ende der 90er Jahre gestartet ist und in der es im Kern um vier befreundete Jugendliche ging, die sich gemeinsam durch die High School und die erste (und zweite…) Liebe schlagen. Wenig spektakulär, aber ich habe sie geliebt, weil die Serie absolut zu meinem damaligen Leben gepasst hat. Erste Liebe, Angst und Aufregung wegen der nahenden, ungewissen Zukunft etc.
Daher verwundert es auch nicht wirklich, dass ich ein Buch über High School-Schüler vorstelle, das mich glücklich macht:

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Da ich ganz offenbar nicht mehr unter 20 bin, mag es verwundern, warum gerade dieses Buch mich glücklich macht, aber es ist eine ganz simple, süße Liebesgeschichte. Ohne extreme Spannung oder wahnsinnige Verwirrungen, einfach und ehrlich. Die Geschichte hat mich richtig in diese Zeit zurück versetzt, als ich selbst zum ersten Mal verliebt war und für ein paar Stunden durfte ich mich nochmal so fühlen. Großartig!

Weitere Infos findet ihr hier: http://annakatmore.com/deutsch/

 

 

[Film] Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2

Viele, viele Monate musste wir nun auf den letzten Teil der Panem-Saga warten. And here it is!

Inhalt
Nachdem Peeta aus der Gefangenschaft im Kapitol gerettet werden konnte, wird klar, dass er eingewebt wurde. Das bedeutet, für ihn ist Katniss nun eine Gefahr und er wurde darauf programmiert, sie zu töten. Für Katniss ist diese Erkenntnis niederschmetternd und verstärkt in ihr den Wunsch, Präsident Snow endgültig zu stürzen. Ein letztes Mal begibt sie sich auf den Weg, als Spotttölpel ihrem größten Feind entgegen zu treten…

Kritik
Schon an meiner sehr knappen Zusammenfassung des Inhalts sieht man, dass ich mich redlich bemühe, nicht zu viel von der Handlung zu verraten, da ich ungern spoilern möchte. Dennoch ist es ratsam, die Kritik lieber nicht zu lesen, wenn man absolut gar nichts über die Geschehnisse im Film erfahren möchte.

Nachdem ich die Bücher alle drei etwa ein Jahr vor Erscheinen des ersten Filmes gelesen hatte, war ich sehr positiv überrascht, dass ich den ersten Film wirklich gut fand, da mich das erste Buch der Trilogie nicht wahnsinnig vom Hocker gehauen hat (die anderen beiden fand ich besser). Tatsächlich empfinde ich die Reihe nach wie vor, was die Schauspieler angeht, wahnsinnig gut besetzt und habe darauf gehofft, dass das Ende einfach so gut wird, wie die anderen Filme.
Vor wenigen Monaten habe ich mir den zweiten Teil des dritten Bandes nochmal zu Gemüte geführt, um darauf vorbereitet zu sein, was im Film passieren wird. Das Ende des Buches ist zwar durchaus spannend (und ja, ich hab mir diese Spannung ein wenig mit meinem Reread zerstört), aber genau wie der Film schlägt auch das Buch auf den letzten Seiten ganz leise Töne an. Ich persönlich empfinde das als guten Abschluss einer Kernhandlung, die einen in Atem gehalten hat. Aufgrund der vielen Verrisse, die ich schon gelesen habe, kann ich aber auch nachvollziehen, warum es manchen an Action gefehlt hat.
Falls jemand auch die Twilight-Reihe gelesen und gesehen hat, ist demjenigen aufgefallen, dass der Endkampf gegen die Volturi im Film ganz (!) anders gestaltet wurde, als im Buch. Das führte damals dazu, dass sogar ich im Kino absolut geflasht war. Und genau so etwas hatte ich mir irgendwie auch für Panem erhofft. Leider wurde das Ende doch recht nah am Buch umgesetzt, was für mich jetzt kein Drama ist, aber so auch wenig Überraschungen bereit hielt, wenn man das Buch schon kannte.

Fazit
Durchaus empfehlenswerter Abschluss, der mich zufrieden gemacht hat. Die Special Effects sind gekonnt umgesetzt und die Schauspieler verstehen nach wie vor ihr Handwerk. Nicht entgehen lassen!