[Schottland/Fotografie] Impressionen

Zum Abschluss meines virtuellen Reisetagebuches zeige ich euch heute noch einmal die schönsten Impressionen aus Schottland.
Es wird auch noch ein separater Beitrag mit Fotos aus dem Biblischen Garten folgen.
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[Schottland] Tag 7: Edinburgh Castle

Unseren letzten Morgen in Schottland begannen wir in Lasswade nahe Edinburgh. Dort waren wir am Abend zuvor im Laird and Dog Inn eingekehrt, einem wirklich netten Gasthaus mit Pub. Das Zimmer war nicht hypermodern, aber sauber und absolut in Ordnung. Gerade dass direkt ein uriges Pub mit im Haus ist, machte das Ganze perfekt. Leckeres Essen und ein schönes Ale, so kann man den letzten Abend in Schottland doch ausklingen lassen.

edicastle5Für unseren letzten Tag, Sonntag, stand um 18 Uhr der Rückflug auf dem Programm. Also beschlossen wir, uns vorher Edinburgh anzusehen, da wir es am ersten Tag eilig hatten, unseren Roadtrip zu starten.
Wie ihr mittlerweile wisst, interessieren uns geschichtsträchtige besonders, weshalb wir natürlich zuerst das Edinburgh Castle angesteuert haben.
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edicastle2Wie man auf den Fotos erkennen kann, war dort sehr viel los. Auch hier war uns das schon wieder zu viel, wirklich extrem viele Touristen. Das Edinburgh Castle besteht nicht nur aus dem Castle selbst, sondern aus mehreren Gebäuden, die auf einem relativ großen Gelände auf dem Berg angesiedelt sind. Insgesamt kann man dort etliche Stunden verbringen.
In einer ehemaligen Kirche kann man sich Bücher voll mit den Namen der in den Weltkriegen gefallenen Schotten ansehen, außerdem diverse kleinere Ausstellungen, Kronjuwelen und das Gefängnis. edicastle4Dieses ist deshalb ganz interessant, weil es im Zweiten Weltkrieg noch Gefangene beherbergt hat und die Zellen so sind, wie man sie sich vorstellt. Niedrig, klein, kalt.
Das Edinburgh Castle selbst ist wirklich interessant, aber wir blieben nicht, um uns wirklich alles anzusehen, weil uns zu viel los war. Ich hatte ja schon bei unserem Stopp in Aberdeen erzählt, dass wir die Menschenmengen nicht mochten, nachdem wir tagelang durch die ruhigen Highlands gefahren sind.

Hier seht ihr noch die Aussicht vom Castle aus:
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Danach haben wir uns noch die Royal Mile angesehen, die bis dahin größte Ansammlung an Souvenirshops auf einem Haufen, die wir gefunden haben. Wir haben dann noch etwas gegessen und uns rechtzeitig auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Hier endete unser Schottland-Urlaub. Es ist ein wirklich beeindruckendes Land und ich kann nur empfehlen, dass ihr es euch einmal anseht. Unser Fazit ist, dass die Highlands immer einen Besuch wert sind. Regelrecht zauberhaft ist es dort, man kann Zeit und Raum vergessen inmitten dieser großartigen Natur, die weitgehend unberührt zu sein scheint.
Die Ostküste würden wir uns beim nächsten Mal definitiv sparen, diese „Zivilisation“ haben wir zu Hause auch, da fehlt uns das Besondere.

Ich hoffe, ihr hattet Freude dabei, einen Einblick in unseren Trip durch Schottland zu erhalten.

Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

[Schottland] Tag 6: Linlithgow Palace und Tantallon Castle

Dank unseres Explorer Passes entschlossen wir uns, an unserem vorletzten Tag noch zwei historische Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Da wir von Aberdeen nicht wirklich begeistert waren, fiel uns der Abschied am Morgen auch nicht schwer und wir begaben uns auf unsere Reise weiter die Küste hinunter.

Linlithgow2Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir Linlithgow Palace in dem kleinen Städtchen Linlithgow. Es liegt etwa 25 Kilometer von Edinburgh entfernt. Neben dem Palace befindet sich auch eine schöne Kirche, so dass wir tatsächlich Zeugen einer klassischen schottischen Hochzeit inklusive Dudelsackspieler und Hochzeitsgästen im Kilt werden konnten. Wirklich beeindruckend!
Linlithgow1Linlithgow Palace war der historische Stammsitz vieler schottischer Könige. So wurde auch Maria Stuart innerhalb dieser Mauern geboren. Der Palast selbst ist für historisch Interessierte auf jeden Fall einen Besuch wert. Auf mehreren Etagen bzw. Ebenen kann man in der Ruine herumlaufen und die Räume sind gut beschildert. Vor allem auch die Umgebung ist – wie so oft in Schottland – wunderschön.
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Tantallon2Im Anschluss daran fuhren wir weiter zum Tantallon Castle, das etwa eine Stunde von Linlithgow entfernt liegt. Obwohl diese Ruine dieser Burg wesentlich verfallener ist als der Palace vorher, hat es uns hier sogar noch besser gefallen. Das Tantallon Castle liegt absolut abgelegen direkt an einem Kliff am Meer, so dass es nur von einer Seite her über Land zu erreichen ist.
Früher war die Burg im Besitz des Douglas-Clan.
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Mitten im Wasser nahe der Burg befindet sich außerdem die Insel Bass Rock, die aus der Ferne weiß aussieht. Erst mit dem Zoom der Kamera oder des Fernglases erkennt man, dass dies tausende von Vögeln sind, die auf der Insel hausen. Auf den Fotos könnt ihr auch den auf der Insel befindlichen Leuchtturm sehen.
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Nachdem Aberdeen eine solche Enttäuschung war, war dies nochmal ein schöner Tag in der großartigen schottischen Natur und mit richtig interessanten Sehenswürdigkeiten, die alle relativ nahe an Edinburgh gelegen sind.

Hier könnt ihr die Route dieses Tages ansehen: https://goo.gl/maps/afj3H1T2cUv

Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

[Schottland] Tag 5: Peterhead und Aberdeen

Nach dem furchtbaren Erlebnis im Royal Hotel in Fraserburgh wachten wir an diesem Tag mit der Hoffnung auf, dass es nur besser werden kann. Wie ich bereits berichtet hatte, haben wir die Nacht in Boddam nahe Peterhead verbracht. Dies ist ein kleiner Küstenort, der wirklich schön ist. Hier haben wir es auch endlich geschafft, uns einen echten schottischen Leuchtturm anzusehen. Auch das wollten wir eigentlich schon am Tag vorher in Fraserburgh machen, sind aber regelrecht von dort geflüchtet.
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Der Leuchtturm, den wir uns angesehen haben, lag direkt am Meer und wie man an den Fotos erkennen kann, gab es hier vor allem eine wunderschöne, malerische Landschaft zu bewundern.
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Von Peterhead führte uns unsere Tour an diesem Tag nicht sehr weit. Wir fuhren etwa 45 Minuten die Küste entlang Richtung Süden bis Aberdeen, wo wir im Ibis Aberdeen Centre eingecheckt haben. Dieses Hotel gibt es schon länger in der Stadt, was man vor allem daran erkennt, dass der leichte Geruch von altem Rauch in der Luft hängt, vermutlich aus der Zeit, als in der Lobby noch geraucht werden durfte.
Jedoch war es eine der günstigsten Unterkünfte unserer Reise und dafür war der Service wirklich in Ordnung, das Frühstück bot eine reiche Auswahl und das Zimmer war sauber.

Von Aberdeen selbst wussten wir vorher schon, dass viele Touristen enttäuscht sind. Dennoch wollten wir uns neben Edinburgh noch eine andere Stadt ansehen und da Aberdeen direkt an der Küste liegt, planten wir es ein. Ich muss jedoch gestehen, dass auch wir von dieser Stadt, die einfach nur grau ist, enttäuscht waren. Natürlich war es für mich als Frau ganz nett, nach den ganzen Tagen in den Highlands mal wieder durch Geschäfte zu flanieren. Aber trotzdem haben wir uns aus diesen Menschenmassen zurück in die einsamen Highlands gewünscht.
Das Praktische an unserem Hotel war, dass es wirklich direkt im Zentrum lag. Innerhalb von zwei Minuten war man in der Haupteinkaufsstraße. Spezielle Sehenswürdigkeiten haben wir uns in Aberdeen nicht angesehen, weil wir uns einfach mal ins Stadtleben stürzen wollten.

Besonders aufgefallen ist uns abends, als wir ein Restaurant gesucht haben, dass alle Lokale, die Alkohol ausschenken, nach 18 Uhr gerammelt voll sind. Wir fanden dann einen Platz in einem netten indischen Restaurant, das noch recht neu war. Insgesamt muss ich sagen, dass dieser Tag für uns kein Highlight war und mit ein Grund ist, warum wir uns die Ostküste Schottlands beim nächsten Besuch in Schottland sparen würden.

Hier könnt ihr die Route dieses Tages noch einmal ansehen: https://goo.gl/maps/Yz5hJQpKDHk

Schottland in 7 Tagen
Tipps und Tricks für eine Rundreise
Tag 1: Doune Castle, Glen Coe-Tal
Tag 2: Eilean Donan Castle, Victoria Falls
Tag 3: Culloden, Clava Cairns
Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Pennan
Tag 5: Peterhead, Aberdeen
Tag 6: Linlithgow Palace, Tantallon Castle
Tag 7: Edinburgh Castle

[Schottland] Tag 4: Elgin Cathedral, Biblischer Garten, Spey Bay, Pennan

Unser vierter Tag begann nach der erholsamen Nacht in Nairn wirklich gut, hielt aber eine böse Überraschung bereit, doch dazu später mehr.
Dieser Tag sollte geprägt sein von unserem Weg von Nairn herüber zur Ostküste, wobei wir immer küstennah gefahren sind.

elgincath2Unser erster Halt war die Elgin Cathedral. Diese, auch als „Laterne des Nordens“ bezeichnete Kathedrale, wurde im 13. Jahrhundert erbaut, verfiel jedoch im Zuge der Reformation, so dass heute nur noch eine Ruine zu besichtigen ist. Historic Scotland gibt sich hier aber viel Mühe, was man auch deutlich merkt. Weiterlesen

[Schottland] Tag 2: Eilean Donan Castle und Victoria Falls

Unseren zweiten Tag in Schottland begannen wir mit dem ersten echten Scottish Breakfast. frühstückDieses besteht aus gebratenem Speck, einem Spiegelei, einem kleinen Bratwürstchen, Black Pudding (einer Art gebratener Blutwurst), Bohnen in Tomatensauce, in Butter geschwenkten Pilzen und einer gedämpften Tomate. Manchmal gibt es auch Haggis dazu (ein fröhliches schottisches Allerlei, das hauptsächlich nach Leber schmeckt). Ich muss sagen, für jemanden, der sonst kein herzhaftes Frühstück zu sich nimmt, fand ich es in Ordnung. Weiterlesen

[Schottland] Tag 1: Doune Castle und Glencoe-Tal

Ankunft in Edinburgh
Wir kamen am späten Abend vorher mit einer Easyjet-Maschine nach Edinburgh und verbrachten die Nacht in der Almond House Lodge, ein bezahlbares Hotel mit Lage relativ nah am Flughafen. Für eine Nacht war es eine gute Unterkunft. Nicht vergleichbar mit höherpreisigen Hotels, aber sauber und das Frühstück war auch gut. Insgesamt hat die Lodge, was die Zimmer angeht, ein wenig Jugendherbergs-Charakter, aber wer keinen besonderen Luxus erwartet, macht hier nichts verkehrt. Vor allem der Blick auf das Meer direkt hinter der Lodge war schon toll. Weiterlesen

[Schottland] Tipps und Tricks für eine Rundreise

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Ihr lieben,

ich hatte ja bereits angekündigt, dass diesen Sommer eine Rundreise durch Schottland auf meinem Plan stand. Aus diesem Grund war es auch die letzten Tage still hier auf meinem Blog, denn da war ich in den wunderschönen Highlands unterwegs. Nun möchte ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen. Da dies in einem einzigen Blogpost etwas schwierig wäre – und ich außerdem Lust habe, es etwas ausführlicher zu gestalten – werde ich zu jedem Tag, den wir unterwegs waren, einen eigenen Artikel verfassen, in dem ich alle anderen Tage ebenso verlinken werde.

Hier nun zu Beginn für jeden von euch, der eine Rundreise durch Schottland (oder sonstwo hin) plant, unsere Essentials, also das Wichtigste, das man beachten sollte: Weiterlesen

[Lifestyle] Schottland-Reise im Sommer

Diesen Sommer steht für uns ein Road-Trip durch Schottland an. Das erste Mal, dass wir dorthin fahren, obwohl wir es schon seit Jahren als Reiseziel angepeilt hatten. Im Anschluss daran, will ich die einzelnen Stationen unserer Tour hier auch gern vorstellen. <!–more–>
Unsere Route startet und endet in Edinburgh. Unterwegs sind wir 7 Tage mit dem Mietwagen und schauen uns unterwegs natürlich die üblichen Verdächtigen wie das Eilean Donan Castle, Glencoe, Culloden und Loch Ness an. Allerdings haben wir kein straffes Programm geplant, sondern legen teilweise eine relativ kurze Strecke am Tag zurück, haben aber etliche Stopps mit dem Auto eingeplant, um zu wandern, die Natur zu bestaunen oder Abstecher ans Meer zu machen.
Ganz bewusst verzichten werden wir auf alles, was mit Whisky zu tun hat (interessiert uns nicht) und auf Insel-Hopping, weil wir zunächst mal Schottland selbst kennenlernen wollen.
Ich freue mich schon ganz besonders darauf, wieder einige Zeit am Wasser verbringen zu können. Wer meinen London-Artikel gelesen hat, weil ja, dass mir vor allem das an Großbritannien gefallen hat.

Dies wird unsere Route sein:

Ich freue mich schon darauf, euch hinterher über die einzelnen Stationen unserer Tour berichten zu können. Habt einen schönen Sommer!